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Man möchte erwarten, dass Ebran beider Wertschätz-ung, die er für das Werk des Bischofs hegt, sich bemuhenwürde, von dem Wortlaut oder wenigstens dem Inhalt dervon ihm daraus entnommenen Stellen möglichst wenig ab-zuweichen. Aber das trifft nicht zu, sondern Ebran ver-fährt auch hier mit derselben Freiheit, die er sich, wie obenerwähnt/ seinen Quellen gegenüber überhaupt gestattet. Dazukommt noch ein anderes Moment. Ebran selbst sagt in derVorrede, er habe seine Werke „zusammengetragen undgesambt mit Hilf zweier gelerten Briester" und es istwohl anzunehmen, dass er, der nicht imstande war, den latein-ischen Text Ottos zu verstehen, sich diesen wie auch denanderer lateinischer Quellen von ihnen übersetzen liess, unddass er dann die Übersetzung sich in seiner Weise zureclitmachte. Dass bei einer solchen mindestens durch zwei Bandegehenden Wiedergabe der lateinischen Vorlage sich bedeutendeAbweichungen von denselben ergeben und manche Unklarheitenund Irrtümer einschleichen konnten, ist leicht erklärlich, wirteilen im Nachstehenden, um das Verhältnis der EbranschenChronik zu dem Text des Freisingers zu veranschaulichen, inParallelen drei Stücke mit, von denen das erste den Bürge -krieg zwischen Antonius und Oktavianus das weitedie Bestrafung der in den Lotharschen „Ehebande^ver-wickelten Bischöfe und päpstlichen Legaten, das dritte dieverräterische Rolle, die ein Graf von Scheyern bei demEinfall der Ungarn im Jahre 955 spielte, und die viel be-sprochene Äusserung des Bischofs über die Bösartigkeit derWitteisbacher zum Gegenstande hat.
Otto (171,16).
Anno ab Urbe condita 710,interfecto Gaio Julio Caesare,Octavianus, qui testamentouomen et haereditatem avun-°uli aeeeperat, primo dolore"
vindietam Caesaris apud
Ebran (J, Bl. 12 b ).Weitter setzt Otto im drittenbuech und am ersten capitel:Des jares von gepawter statRom im 700 und 10 jar,als nu Cesar Julius von denRömern ertodt was, do erlangtOctavianus den wirdigen standtund namen und eribschaft
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deroorteeiu8dis8iraulans,cum und namen und enbscnarc
Antonio, qui Brutum etCassium seines vorvordorn Juli.ob vinHW„™ fWari« anud ersten erzeigt er sich nit,
1 8. LV.