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dabei (S. 169) historischer Notizen, kleinerer und grösserer,die auf diesem Stammbaum bei einer Anzahl von Fürsten als„Beischrift" angebracht sind, ebenso (S. 171 nro. öl) eines aufder Tafel unten aufgeklebten, quer gelegten Pergamentblattes,das von Kaiser Philipp us und seinen Söhnen handelt undvon ihm als ein Ausschnitt aus der Chronik E b r a n s erkanntwird. Es ist hier auch bemerkt, dass die ganze Tafel ausdrei Hauptbestandteilen zusammengesetzt ist, von denen dererste von Garibald und Arnulf (dem Bischof von Metz)bis auf Kaiser Otto III., der andere von Otto von Wittels-bach bis zu den letzten Sprossen des niederbayerischen Zweiges(1340), sowie den Söhnen Kaiser Ludwigs und seines BrudersRudolf reicht, während der dritte, später hinzugefügte in derbayerischen Linie sich bis zu den Herzogen Wilhelm,Ludwig und Ernst, in der pfälzischen bis zu den Söhnendes Pfalzgrafen Philipp des Aufrichtigen erstreckt. In derdritten Abteilung seiner Abhandlung 1 veröffentlichte dannRockinger die erwähnten „Beischriften", 2 die nur auf denbeiden ersten Stücken des Stammbaumes vorkommen, undglaubte als deren Quellen Otto von Freising, die Chronikvon Scheyern und Andreas von Regensburg an-nehmen zu dürfen.
Diese Mitteilungen Rockingers gaben Anlass zu einervom Geheimen Haus- und Staatsarchiv ausgehendenPublikation,» die näher auf die künstlerische Gestaltungdes Stammbaumes eingeht, eine genaue Darstellung seiner An-ordnung enthält und sämtliche darin aufgenommenen Fürsten-namen nebst den dazu gehörenden „Beischriften" unter Zugabchistorischer Anmerkungen aufführt. Bezüglich der Quellender „Beischriften" wird lediglich die Annahme Rockingerswiederholt.
Erst Kellor erkannte die Verwandtschaft dieser „Bei-schriften" mit der Ebranschen Chronik, auf die übrigensschon durch das von Rockinger als Bruchstück derselbenidentifizierte Pergamentblatt hingedeutet war, und in seinerAbhandlung über Ebran 4 wies er in einer grösseren Anzahlvon Parallelstellen eine so grosse Ähnlichkeit, ja vielfach wört-
Ebenda S. 165. . , „ -„„u^ttcT,"
5 S. über solche mit prosaischen und poetischen „Beiseln Uten
versehene Stammbäume llockinger, S. 125 ff. ..
v t : ' Bayerische Kegcnten-Tafel von Herzog Ganbad I ,554 bis
Kurfürst ()tto Heinrich (155!)), herausgegeben vom k. B. Geheimen
«ausarchive etc. (Ohne Jahrzahl).4 L. c . S. 111 ff.