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der Handschrift J gegenüber sich insoforn in ihrem Wertebehaupten, als sie uns die Fortschritte wahrnehmen lassen,die Ebran in seinen Forschungen und in seiner Darstellungs-weiso inzwischen machte.
Sehen wir zunächst auf die sachlichen Abweichungenvon J gegenüber H W, so ergibt sich, dass diese in Weg-■assungen, stofflichen Bereicherungen, wirklichen oder vermeint-lichen Verbesserungen und Umarbeitungen bestehen, und zwarini Grossen wie im Kleinen; 1 so erfuhr die ziemlich ausführ-liche Geschichte der Karolinger von L u d w i g dem FrommenaD - bis Arnulf weitgehende Umgestaltungen, als derenbedeutendste die Streichung mehrerer Partieen hervorzuheben ist,die mit der bayrischen Geschichte in keinem oder nurganz losem Zusammenhange stehen.
. ' Keller S. 102. — Es hätte keinen Sinn, hier alle Abweichungen
clor Hdschr. H W von ,T aufzuführen, da diese ja in den Varianten zu er-Benen sind; wir beschränken uns deshalb hier darauf, nur einige be-sonders charakteristische Verschiedenheiten hervorzuheben. Die Stadt^orcoa, die Norix gegründet haben soll, ist in H W Regensburg, in•' Nürnberg. Die bezüglich der Herzoge Adaiger und Theodo inJ i W schüchtern vorgebrachten Zweifel werden in J entschiedener aus-gesprochen. Das zweite „Geschlecht" der bayerischen Herzoge beginnt•n H W mit Garibald und Theodo, in J mit Th eodo und Garibald.Dieser Theodo ist in H W Theodo „der ander", in .1 Theodo der'•ritt. Die Zahl der von Tassilo gegründeten Klöster ist in H Wgeringer als in .1. Die ziemlieh breite kritische Erörterung in H Wüber die Vermählung Adelhaids, der Tochter des bayerischen Herzogsg-Mlulf, mit einem sächsischen Fürsten wird in J weggelassen. Die"teile über Heinrich den Vogler und die Kaiserin Adelhai d wirdi^kürzt, ebenso die über die Familie und den frommen Wandel der^aiserin Kunigunde etc. — Von den Stellen, die in J den Hand-schriften H W gegenüber ein Plus bilden, wollen wir nur die durchu mfang oder Inhalt wichtigeren anführen: Die Unterjochung Deutsch-
ands durch Tiber ins und die Flucht des Herzogs Theodo zu denUstergothen (Bl. 14 b ). Die Taufe Chlodwigs und die dabei sich^eignenden Wunder (Bl. 19 b ). Der in Helfenburg aufgefundene^»mische Denkstein (Bl. 21 i >). Die Wahl Attilas zum König derfj u »nen und die Verheerung Bayerns durch dieses Volk (Bl. 29»). Diewschüttung des Salzbrunnens zu Reichenhall durch die Hunnen,,?i die Ausbreitung des arianischen Glaubens bei den Gothenu j . ""■)■ Die Ernennung des Boni facius zum Erzbischof von Mainz,i ,'1'° Begründung der Bistümer Eichstett und Würzburg(Bl '' h " ^ B1 " 3!)a ) - 1>cr glückliche Zug Tassilos gegen die WindenVor! *p a )- Die in Rom erfolgte Weihung des Arn zum Erzbischofjij Salzburg und seine Erhebung zum päpstlichen Legaten (Bl. 43 a ).Di° V "i? n ^ ar l dem Grossen eingesetzten bayerischen Landvögte (Bl. 4.'i b ).bp G , u * ;el ? des Herzogs Arnulf in Regensburg und die durch ihnfliffl a "^* Ueberführung des „grossen Heiltums St. Dionysii" in
ese Stadt (Bl. 18 1 '). Die Erhebung seines Sohnes Zwentibold zum,ierzog von Lothringen (Bl. 48"). Das in der Kirche von Maur-ffci k on all1 gestellte Bild König Heinrichs und seines Hauptmanns\ai. öib), Die Vermählung Adelhaids mit König Otto (Bl. 53b).
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