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Barmen, Rittershausen, Hagen einerseits, und Gladbach, Aachen,Rheydt, Viersen andrerseits!
Fügt man zu diesen Debelständen noch die gefahrliche an-regelmassige Linie des Damms oder Quais an «lein Extrados derRhein Curve, die natürliche schalle Curve des Stroms gegenllher dem Bergerthor, und die verminderte Breite des Rheins,welche an dieser Stelle theilweise von den gemauerten Pfeilern derSchiffbrücke herrührt, welche die Sandbänke lui Oberkassel zurFolge haben, so ist dieser Zustand im höchsten Grade gefahrlichund verursacht derselbe durch die Verengung des Strombettes dasFestsetzen des Treib-Eises auf diesem Punkte, wie ich oftWährend der letzten 25 Jahre beobachtet habe. Niemals aher saliich ein solches Pestsetzen des Eises im Norden oder stromabwärtsvon der Stadt, dem Sicherheitshafen gegenüber, bei dem Friedhof
und der Golzheimer Insel.
Die Stauung durch Eis und das Festsetzen desselben auf demGrund scheint mir für die Sicherheit der Dämme und des Grundsund Bodens oberhalb der Stadt höchst gefährlich, aber auch fürdie Stadt selbst; schon aus diesem Grunde allein, ganz ab-gesehen von den Interessen des Handels, ist das Verlangengerechtfertigt, dass zweckmässige und energische Maassregeln zurAbhülfe gegen diesen Uebelstand ergriffen werden.
Desshalb behaupte ich, dass ein Hafen an der Neustadt oder
oberhalb derselben ganz und gar ungeeignet ist. Seihst nach ge-schehener Regulirung der Dammlinie in Düsseldorf und der Borgfaltig ausgeführten Curven-Linien derselben, welche ich vorschlage,
um die Aufnahme des Hochwassers und den Abfluss des Treibeiseszu erleichtern, würden diese Quais, wenn sie auch so hoch erbautwären, um Hochwasser und Treibeis von der Stadt fernzuhalten,
doch unzweokmässig und unsicher wegen der Extrados der Curvensein und in Folge dessen wegen des raschen Laufs des Stroms andieser Stelle. Fs müssen desshalb die Schiffe in einem mit Werftenin entsprechender Höhe zu versehenden geschlossenen Hafen unter-gebracht werden können, in welchem die Fisenbalmwaggoiis mitHülfe der nöthigen Maschinen bester Conatruction direkt aus- undeingeladen werden können, damit das Umladen der Güter aus denSchiffen in die Waggons, oder in Fuhrwerke, aufs raschesteerfolgen kann. Ein solcher Hafen an dieser Stelle würde zu allenZeiten, wo die lvheinscliiü'fahrt im Gange ist, offen sein, und auch