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Die Anlage eines Central-Bahnhofs und die Gestaltung des Eisenbahnnetzes in und um Düsseldorf nach Verstaatlichung der Eisenbahnen : mit Rücksicht auf den internationalen Verkehr und die Verbindung mit dem Rhein
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und von Troisdorf mit der Rheinischen Bahn tlber Königswintornach Lahnstein and Wiesbaden u, s. vr, Auf diese Weise könntendie kürzesten und weniger in Anspruch genommenenStrecken für den durchgehenden Personen- und Express-zug-Verkehr benutzt werden.

Wenn man diese Thatsachen in Betracht zieht und das Zielwelches durch die Herstellung eines Bauplans für Düsseldorf zuerreichen ist, so wird man erkennen, «reiche wichtige Bolle l>eidiesem Projeol der Bergisch-MllrkiBcheii Bahn zufüllt, wie dies ausder Carte Nr. 1 zu ersehen ist.

Der natürliche und kürzeste Weg von Westen nach Ostengehl über Düsseldorf, hauptsächlich über die Linien der Bergisch-Märkischen Bahn, Bleiberg, Roermond und Venlo, vermittelst derBrücke bei I lamm nach Düsseldorf, Von da aus werden antereinem einheitlichen System die Passagiere selbstredend Ihre Reiseauf den erwähnten Routen nach dem nordöstlichen, Östlichen undsüdöstlichen Theil von Deutschland fortsetzen.

Nachdem jetzt durch die Leitung der Bahnen in einer Handder Konkurrenzkrieg unter den Privatbahnen beseitigt ist, ist eswohl selbstverständlich, dass Passagiere, welche von Westen nach«»steil und umgekehrt reisen, nicht mehr wie bisher den Umwegaber Cöln nach Düsseldorf machen werden.

F.s folgl daraus, dass eine grosse Zunahme der internationalenKourierzüge auf den directeren Linien der BergUch-MärkischenBahn Über die Hammer Brücke und Düsseldorf in Aussicht stellt.

Ks ist jetzt zwecklos, die Strecke von Neuss bis zu der altenBergisch-Märkischen Kopf-Station in Düsseldorf einer Kritik zuunterziehen; ich habe es aber stets als einen nicht nur in technischerBeziehung gemachten Fehler bedauert, dass die Eisenbahnbrückebei Düsseldorf ülier den Rhein oberhalb, und nicht unterhalbder Stadi angelegt ist.

Diese eine Brücke wäre in diesem Fall genügend, und \'\\vdie Richtung des Verkehrs sowie i'ür die Zukunft Düsseldorfs viel

zweckmässiger; es wäre dann auch die Verbindung mit der Rhein-schifffahrt in genügender Weise hergestellt, es bestände nicht bloseine directe Verbindung mit Neuss, Aachen und Crefeld, sondern

auch mit dem wichtigsten Haien der Nordsee, mit Vlissingen, wieich auf Seite 1 1 und 12 meiner im September 1873 erschienenen