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er auch zugleich zum Mitglieds des Instituts er-nannt. Schriften: Lxbr-rit äu II vre äss msrvsiUssäs In nsburs pur iilodammsä, Par. 1805; ülrräj-nouu sl I-aila, traäult äu psroan äs vjami,ebd. 1807, 2 Bde.; ^Läjnaäatba Laäüa, ou InMort äs laäjnaäatta, spisoäs, traäuit än La-maz-anu, ebd. 1814, neue Ausg. mit Text, No-ten u. einer wörtl. lat. Übersetzung von Burnouf,1827; Dissours prononcs au Lolisgs äs GrauesL I'onvertnrs äu oours äs Is. lauAus st äs iitts-raturs srrnssrites, ebd. 1815; ^vaiz-ss äödlsAÜa-äoutab, posms sanscrib äs Lslläasa, ebd. 1817;Ls combat äs Imbsbmauas avec lö Aeaut ^.ti-Laz-as, traäult äu sauscrit, ebd. 1818; Mrsorisäu sloka su mstrs Irsroicqns sauscrit, ebd. 1827;Im rsconnaissauss äs Lacouutala, ärams sanscritet prrrcrit, avsc uns traäuctiou Irantzaias, ässnotss et uu appsväico, ebd. 1830 (sein Haupt-werk), u. unter dem Pseudonym A. L. Apudy: L,u-tboloAis örotigus ä'^marou tsxt sauscrit, tra-äuction, notos et Zlosses, ebd. 1831. 8) Wil-helmine (Helmine) Christiane v., geb. v.Kleuke, Enkelin der Karsch, deutsche Schriftstellerin,geb. 26. Jan. 1783 in Berlin. Ihre Mutter,Caroline Luise Karsch, geb. 21. Juni 1754 zuFraustadt, zuerst verehelichte Hempel, dann ge-schieden, vermählte sich 1782 in zweiter Ehe mitFriedrich v. Kleuke; auch sie war literarisch thä-üg, schrieb einige Schauspiele (Der ehrliche Schwei-zer, Berlin 1776; die Grazien, ein Vorspiel, ebd.1777), sowie einen Band Gedichte, ebd. 1788);starb 1802 zu Berlin. Ihre Tochter Wilhelmineheirathete im 16. Jahre einen Herrn v. Hastfer,wurde jedoch schon im nächsten Jahre geschieden.Dann mit Frau von Genlis 1803 in Paris le-bend, heirathete sie 1805 den Vor.; 1810 trenntesie sich freiwillig von ihm u. kehrte nach Deutsch-land zurück, wo sie sich literarisch beschäftigte.1813 wurde sie durch ihren Eifer für die Ver-wundeten zu Köln in einen Rechtshandel ver-wickelt, der indessen ehrenvoll für sic endete.Später lebte sie abwechselnd in Heidelberg, Ber-lin, Dresden, Wien, Paris, München, seit 1850in Bern u. Vevey u. seit 1853 in Genf, wo sie30. Jan. 1856 starb. Sie schr.: Leben u. Kunst inParis, Weim. 1805—7, 2 Bde.; Gedichte, Aschas-fenburg 1812, 2 Thle.; Gemälde von Heidelberg,Heidelb. 1821; Neue auserlesene Schriften, 2 Thle.,Heidelb. 1817; Emmas Prüfungen, ebd. 1827;Aurikeln, Berl. 1818; Iduna, Chemnitz 1820;Erzählungen u. Novellen, Lpz. 1822, 2 Bde.;Stundenblumen, Wien 1821—27, 4 Bde.; DerWunderquell, dramatische Kleinigkeit, Wien 1824;Jugend, Leben u. Ansichten eines papierenenKragens, Wien 1830; Herzenstöne auf Pilgcr-wegen, Sulzbach 1833; Norika, München 1833;Rnndgcmälde von Baden-Baden, Karlsr. n. Ba-den 1835, 2. Aust., 1839, u. a. m. Für K. M.v. Weber dichtete sie den Text zur Oper: Euryanthevon Savoyen, Wien 1824. Ferner gab sie her-aus: Leben n. romantische Dichtungen der Toch-ter der Karschin (ihrer Mutter Caroline Luise), einDenkmal kindlicher Liebe von Helmine, Frankfurt1805. Ihre eigenen Denkwürdigkeiten, herausgeg.von Bertha Boruträger, erschienen 1858 zu Leip-zig unter dem Titel: Unvergessenes. Sie besaß
- Chiallr.
eine leichte Erfindungsgabe, dazu Wärme u. Ge-wandtheit im Ausdruck, sowie lyrischen Wohllaut'doch sind nur wenige ihrer Arbeiten sorgfältigdurchdacht und ausgeführt, am meisten wol dieNovelle: Haugwitz u. Coetarini in den Stunden-blumen. 3) Wilhelm v., Sohn der Vorigengeb. 21. März 1806 in Paris; bezog 1829 dieUniversität München, wo er sich dem Studiumder Rechte widmete, hielt sich dann in Baden-Baden auf, später in Freiburg u. 1848 in Köln;1850 ging er nach Wien, wo er seine literarischeThätigkeit fortsetzte, zugleich auch an den Arbei-ten der Österreichischen Reichszeitung theilnahm;er st. daselbst 13. März 1865. CH. sehr, außermehreren in vielen Zeitschriften zerstreuten Erzäh-lungen noch: Wanda Wiepolska, Stuttg. 1831;Camodns, Trauerspiel, Bayr. 1832; Petrarca,Künstlerdrama in 5 Acten, ebd. 1832; Der fah-rende Schüler, Zür. 1835, 3 Bde.; Die Mar-tinsvögel, Karlsr. 1837; Der fromme Jude, eineFamiliengeschichte unserer Tage, Stuttg. 1811,
4 Bde.; Das große Malefizbuch, Landsh. 1817,
3 Bde.; Ehrenherold, Stuttg. 1848; Das Ritter-thum in Bild u. Wort, ebd. 1848; Der letzteJanitschar, 1853; ferner Erinnerungen aus sei-nem Leben, Schaffhausen 1863—64, 2 Bde.;Cancan eines deutschen Edelmannes, Leipzig1842—45, 3 Bde. CH. zeigt sich als geistreicherBeobachter u. sehr begabter Erzähler, jedoch mit-unter pikant bis zur Rücksichtslosigkeit, wie be-sonders im Cancan; Der fromme Jude ist imfeindseligsten Sinne gegen die darin geschilderteReligionsgemeinde gehalten. Auszeichnung ver-dient die Geschichte des Scharfrichtersohnes Häm-merling im Malefizbuch; dagegen sind die Er-innerungen durch die Unzartheit, womit er seineMutter bespricht, anstößig, 1) V u. 3) Creizcn-ch.'
Chi (üh Lolis. 6di I-.), Schmetterling, zu derFam. der Eulen (s. d.) gehörig. >
Chia, wahrscheinlich Name der auf Chios ge-prägten Münzen; es sind deren in Kupfer u.Silber übrig, mit einer Sphinx u. einem Weinkruge.
Chiaürera, Gabriello, ital. Dichter, geb.
8. Juni 1552 zu Savona im Genuesischen; standeinige Jahre in Diensten des Cardinals Cornaroin Rom u. kehrte dann in sein Vaterland zurück;st. daselbst 14. Oct. 1637. Er schr., Pindar undAnakreon nachahmend, außer lyrischen Gedichtenauch die Heldengedichte: I/Ituliu lidsrata, 1/ü.wa-äsiäa., 1620,1654,OsIls Auerrs äsdotü 1582u.a.;das Trauerspiel Lrminirr; die Opern: ^.morosbanälio, II bsllo äsllo 6lrams, II vapimeutoäi (lsl-rlo, u. a. m.; Lims, Gen. 1605 s., Flor.1627, 4 Bde., Rom 1723, Ven. 1731; Loesisiiriclas, Livorno 1783, 3 Bde., Mail. 1807, neueAusg., Turin 1872. Werke, Ven. 1768, 6 Bde.,1782, 5 Bde. Booch-Arloss».'
Chialli, Vincenzo, ital. Historienmaler, geb.27. Juli 1787 in Cittä di Castello; war Schüler sCamuccinis in Rom, wo er mit kurzer Uuterbrech- -ung bis 1822 lebte; ließ sich nach öfterem tDomicilswechsel 1825 in St. Sepolcro nieder u. -ward 1835 Director der Malerschule in Cortona; -st. 4 Sept. 1840 in Cortona. CH. malte außer -zahlreichen Bildern kirchlichen Inhaltes genrehastoder historisch staffirte Interieurs. Werke: Friedhos