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5 (1866) Nachhülfecurse - Philologenverein
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Oesterreich.

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des elfteren an Diöcesanschuloberaufseher, der Geschäfte der letzteren an die kirchlichenSchulbezirksaufseher.

Die Ergebnisse der Thätigkeit des Ministeriums Thun im Volksschul-wesen werden im Folgenden noch klarer hervortreten. Hier sei nur einzelnes er-wähnt.

Die Zunahme der Schulenzahl und der Schülerzahl bis 1860 betrug in Per-centen der Ziffer von 1847:

in Oesterreich unter der Ens

2,20 —

13,88

» » ob „

1,85 —

2,18

„ Salzburg.

13,75 —

12,71

„ Steiermark . . . . .

8,03 —

13,14

„ Kärnten ......

11,67 —

17,29

„ Krain .......

142,85 —

149,32

im Küstenland .....

31,81 —

32,21

in Tirol und Vorarlberg. .

6,10 —

0,05

„ Böhmen .....

. 7,78 —

14,93

„ Mähren . . . - .

. 10,12 —

6,24

„ Schlesien .....

. 10,52 —

—

„ Galizien .....

. 8,56 —

44,42

„ der Bukowina. . . .

118,36 —

47,76

Mit großer Lebhaftigkeit betheiligten sich, nachdem das Gefühl der Wichtigkeitallgemeiner Bildung rasch Wurzel zu schlagen anfieng und die Schulverbesserung ausder Tretmühle der alten Trias von Unterrichtsgegenständen herausschritt, namentlichdie Gemeinden an Beiträgen für Schnlzwecke. Schon im ersten Jahre des Wirkensder Landesschulbehörden wuchsen durch Beiträge aus nicht-öffentlichen Fonds für Volks-schulen 99,386 fl. an einmaligen Leistungen in Geld oder Naturalien und 48,185 fl.

fl Nur bezüglich der Militärgrenze, welche seit Creiruug des Unterrichtsministeriums hin-sichtlich ihres Schulwesens in oberster Instanz dem Kriegsministerium unterstellt wurde, dauertedie militärische Organisirung der Schulverwaltung fort.

fl In Dalmatien, dem lombardisch-venetianischen Königreiche und der Militärgränze fandkeine weitere Zunahme der Schulen und der Schüler statt. Im allgemeinen halten beideColnmnen fast gleichen Schritt; in Oesterreich unter der Ens nahm durch Wiens Verhältnisseder Schulbesuch in auffallendem Grade stärker zu, als die Schnlenzahl, in Tirol, wo ohnehinder Schulbesuch vollzählig war, fand das Umgekehrte statt, in Schlesien brachten drückendeNahrungsverhältnisse eine Lücke in der Benützung der neuen Schulen hervor, wogegen in Ga-lizien und der Bukowina zwar der Schulbesuch sehr gleichförmig, die Schulenzahl aber minderebenmäßig zunahm.

fl Bon großer Wichtigkeit ist hierbei insbesondere die Vermehrung der Hauptschulen. Siebeträgt in Percenten der Ziffer von 1847

für Oesterreich unter der Ens

.

. 294,«

„ " ob „ „

und Salzburg

. . 37,s

„ Steiermark

88,s

„ Kärnten und Krain .

. . 60,o

„ das Küstenland .

.

. . 38,s

„ Tirol und Vorarlberg

....

13,s

„ Böhmen

„ Mähren und Schlesien

. . 74,i

„ Galizien und Bukowina

37,-

„ Dalmatien

57,i