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5 (1866) Nachhülfecurse - Philologenverein
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Ncander.

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„darinnen die fürnempsten Vooabula latinae linZuas, xraeoixuas rsruw axpsI1s.tions8und nur probata boui» autoribuo, non bardara et obsolsta vooabula proponiretWürden, reimenweise, als Domrm, ein Hauß, Nus, eine Manß, sto."" „Zum dritten,weil die kleine Orammatioa Ullilippi auch noch zu groß und lang und viel Dinges darinnen,so man one Nachtheil der Jugend wol übersehen und bleiben lassen kan, und IIsn undI,66tions bonorum uutorum viel baß, denn sx praeosptm, gelernt werden mögen, alsmüße man aus derselben noch eine feine artige Orammatisam ziehen, die man Uarvam,Llsäiam, Naiorsm oder Aänorsm Arammatioam Ullilippi nennen möchte, darinnengleichwol alles, so acl Nxplioatiousm Krammatioam l,atinas InuAuae, aä omnsmustatsm einem jeden von nöthen sein wolle, da man auch vsrba tormaiia Ullilipxi be-halten köndte, welche in allen Regulen mit dem Oompenäio Ullilippi übereinstimmte,damit die Oompsnäimten nichts Neues, auch nicht Nova Astlloäo lernen dürften."Und bei einer solchen Grammatik müßte man dann viertens wieder haben „Iwoutio-num Outinarum kormulas OatinoAsrmanioae, ausgetheilet und contexieret 8 Oiosrone,'lersntio et Ulauto, prinoipidu8 latinas linAuae, aä lLxistolarum Lxsmpls. et Nor-malst, und in dreh Osrmsrum Asnsrs clistribuirot, aber in wenig und nur diese 6a-xits, so Schulen bekant und davon in Schulen Hominos 8tuäio8i, einer mit demandern teglich redet und schreibet, darinnen ^.clolesoontes nicht allein vsrbs und xlrrs-S68, sondern auch Nstsrism und ^rAumsntum, invsntionsm und äi8po8itionsm, bei-des bey einander finden könnten."

Die hiermit desiderirten zweckmäßigen Schulbücher hat dann N. selbst versaßt und1579 bei Vogel in Leipzig in zwei Merkchen erscheinen lassen. Das eine enthielt das„Oompenäium Arsmmstiose lstinss Nlrilippi Alolanobtbonm et pro Inoipisntibu8 stVonati8ti8, oon8oriptum olim in 8obola IIksläsn8i" und im Anhänge den „Nomsn-elator pnsrili8 novu8, trilinAuis viäsliest st rbzckbmiou8; das andere die „6rammatisalatina Nlrilippi Uslanobtbonis sa brsvitats, taoilitats et psr8pionitats pauois psAsl.li.8trackita, vsrbi8 tamsn 1?bilippi rstsnti8, .... ut inäs ounota Orammatioes prassspta,aä äiaosnäsm et intslliAonäsm Nstinsm linAusm aä omnvm astatsm neoe88aria stproüona pusr intra men868 pauoo8 non maZno nsZotio 8inAnIa et univsits aääisosrspv88it," und im Anhänge die „Noeutionum latinarum kormulss, ssounäum triumosuearum Asnera äittributse" sto. Für einen entsprechenden Unterricht im Griechischenkonnte N. seine „ll'sduls8 6rssos8" empfehlen, „darinnen alles auch fein richtig, kurzund deutlich gefaßt und in Schulen und ^osäsmiia hin und wieder in Europa gelesenund jr in wenig jaren über die zehn tausend Exemplar gedruckt und verkaufst worden."

N. giebt nun ausführlich und bis ins einzelste gehend an, wie mit diesen Hülfsmitteln,seinen libslli 8olm8triosls8, wie er sie drolligerweise nennt, und nach den angeführtenGrundsätzen ein Knabe vom sechsten bis zum siebzehnten und achtzehnten Jahre zulehren und zu leiten sei; und da, abgesehen von der Unterrichtsordnung Sturms, nichtsanderes uns ein so genaues Bild von dem damaligen Gang des gelehrten Schulunter-richts giebt, so seien wenigstens die Grundzüge jener Anweisung hier angeführt.*)Vom 6 — 8 Jahre soll der Knabe deutsch und lateinisch lesen lernen, und N. hofft,daß der Schüler es bei richtiger Behandlung in zwei Jahren darin zur gehörigen Fer-tigkeit bringen werde. „Wenn er aber das ABC und patsr uo8tsr Buch ausgelernt,muß man jm darnach das Oompenäium Orammstioss Nliilippi und kein ander Buchzu buchstabiren und zu lesen geben und muß das Oompenäium also etliche mal aus-buchstabiren und lesen lernen. Und ob er gleich unter des derselbigen eines oder etlicheumb den Hals und Leben bringet, muß nicht schaden, dieweil sie nicht tewer und manzuvor allein einen vonat umb solch Gelt hat kauffen müssen, darumb itzunder dasOompenäium, der Oonst und der Nomsnolstor kan zusamen gekaufft werden, damiter des Oompenäü gewöhne und dasselbe kennen lerne und also hernach, wenn er es

*) Vgl. darüber auch: Llorbok, kol^bistor eä. Nubrieius, p. 445 f.