616
Cephal.... — Ceram.
Cephal .... (v. gr. kcspsials), Kopf....
CepbalsematNina (gr.), Kopfblutgeschwulst derNeugeborenen; verschwindet in den ersten Tagennach der Geburt.
coplislsntbora Lr'eL., Pflanzengatt, aus derFamilie der OrokMoas-Heobtisas (XX. 1), mitverzweigter Wurzel, ziemlich großen, in eine lockereÄhre gestellten Blüthen, niit gedrehtem Frucht-knoten, zusammenneigcnden, die Lippe zum Theilverdeckenden Perigonblättern; hinteres Glied derLippe mit dem schlanken Sänlchen parallel; Staub-beutel kurzgestielt, an der Hinteren Seite desSäulchens angewachsen; Pollenmassen meist 2thei-lig, ungestielt, pulversörmig, Narbe ohne Drüse.Die Arten dieser Gattung lieben schattige Laub-wälder. 1) 6. Ai'nnäiüora, (§eox.) Labr-iAt.(6. xaklous Lr'ck.), kahl, mit länglich-eiförmigenBlättern u. lanzettlichen, die weißen Blüthen über-ragenden Tragblättern. 2) 6. XixiioxdMnm(X,. Kl.) LcXb. /U. (0. snsikolia Lr'o/r.), mitlanzettlichen Blättern u. von den weißen Blüthenüberragten Tragblättern. 3) 6. rubra (^.) Ure/r.,mit lanzettlichen Blättern, hellpnrpnrrothen Blü-then u. nur den Fruchtknoten bedeckenden Trag-blättern. Angler.
Oepkalapsis (Petref.), fossiler Fisch aus demDevon, welcher der merkwürdigen Ordnung derPanzerganoiden angehört. Ein lebender Reprä-sentant dieser Ordnung ist der Stör. Der Kopfvon C. war außerordentlich groß u. wurde voneinem halbmondförmigen, nach hinten in zweiSpitzen ausgezogenen Schilde bedeckt; den Rückenu. Bauch deckten lange, in geraden Reihen geord-nete Schuppen. Unter dem in die Höhe geboge-nen Schwänze befand sich eine kurze Schwanzflosse,sowie kurz vor demselben auf dem Rücken einekleine Rückenflosse. Lehmann.»
Oepkalaria , Pflanzengattung ans der
Fam. der Dipsaceen (IV. 1), hohe, einjährigeu. perennirende Pflanzen mit gegenständigen Blät-tern, in Köpfchen zusammengedrängten Blüthen,mit nicht stechenden Hüllblättern von der Längeder Spreublätter; Blüthen mit 4kantigcm, Sfurchi-gem, 4zähnigem Außenkelche, beckensörmigen, 4-kantigem, ganzrandigem oder vielzähnigem Kelche,4theiliger Blumenkrone u. 4 Staubblättern, unter-ständigem Fruchtknoten u. einsamigen Schließ-srüchtchen. Gattung von ungefähr 24 Arten,welche Mittel- n. SEuropa, das westliche Asien,N- n. SAsrika bewohnen. Arten: 6. xikosaSven., mit unterwärts borstigem, oberwärts dünn-stacheligem Stengel, zarten, kerbig-gezähnten,zerstreut-behaarten, elliptischen Blättern; die Bor-sten Ztheilig mit großem Endlappen: Köpfe mitlanggewimperten, krautigen Hüllblättern; Blüthenhellgelb mit schwarz-violetten Staubbeuteln; zer-streut in schattigen Gebüschen. 0. alxirmSc/rra-X,mit hohem Stengel, fiederschnittigen Stengelblät-tern, ei-lanzettlichen, begranntcn Hüllblättern, blaß-gelben Blüthen; in den Schweizer-Alpen. 0.lenoanUm mit eiförmigen, stumpfen
Hüllblättern u. weißen Blüthen; in Kram, Istrienn. dem Littorale. Engler.
llopbslios (v. Gr.), cephalische Armvenen; s. u.Armvenen.
Cepholoniä, s. Kephalonia.
Cephalopoden, so v. w. Kopffüßler.
Oopbslotaxus ,Reb. <K ^rree., Pflanzengatt, ausder Familie der 6ouikoras-Rs,xaosas, japanischeBäume mit 2reihig gestellten Zweigen 2. Ordnung,abwechselnden, 2reihig stehenden, kurzgestielten,linealischen, spitzen oder sichelförmigen Blättern u.kleinen Blüthenzweigen in den Achseln der Blätterode« Schuppen; männliche Blüthen ans 4—8oder mehr abwechselnden Staubblättern bestehend,in den Achseln von schuppigen Deckblättern eineÄhre bildend; weibliche Blüthen mit krugförmigerHülle, zu zweien in der Achsel von schuppensör-migen, decussirt stehenden, ein Zäpfchen bildendenTragblättern; Frucht steinhart, von der fleischiggewordenen Blüthenhülle eingeschlossen, mit bläu-lichem Reif überzogen, einer Kirsche oder kleinenunreifen Pflaume ähnlich. Arten als Ziersträucherbeliebt; namentlich: 6. ärnpaoon, Keb. F Furo.,mit lineal-sichelförmigen, unterwärts mit 2 weißenLinien versehenen Blättern u. mit kugeligen männli-chenBlüthenähren;indenniederenGebirgen Japansbis zu 700 m verbreitet. Sehr ähnlich der vori-gen Art sind 6. Portnuoi u. 6. psänuonlataAr'eb. Engkr.
Cephalotrib (Cephalotribes, Cephalotriptor,v. Gr.; Med.), zangenartiges Instrument zurCephalotripsie (s. d.).
Cephalotripste (v. Gr.), die Zermalmung desKindskopfes bei der Geburt mittels des Cephalo-tribs, wenn zwischen dem mütterlichen Becken u.dem Kindskopse ein solches Mißverhältniß stattfindet,daß die Geburt auf natürlichem Wege nicht er-folgen kann u. keine andere Art der Entbindungmehr möglich ist.
Cepheus, 1) s. Kepheus. 2) Sternbild, naheam NPol; stellt den Kepheus vor; nach Flamsteed34 Sterne, worunter 3 dritter Größe, u. a. derAldemarin.
Ceprano, Flecken im Disir. Frosinone derital. Prov. Rom, am Liri, Stat. der Röm. Eisen-bahn; 4538 Ew.
Cer, so v. w. Cerium.
Oers (lat.), Wachs; 6. Lava, gelbes; 6. alba,weißes Wachs.
Oersgmm (lat.), im Mittelalter Abgabe an dieKirche zur Anschaffung von Wachskerzen.
Ceram, 1)(Ceiram, Serang, Sirang), die größteInsel der Amboinen- oder südlichen Molukken-Gruppe im Indischen Meere, nördl. von Amboina,lang hingestreckt, mit geringer Breite u. einemAreal von ungefähr 18,000 Hssiw. Die Inselist vulcanisch u. gebirgig (Nusa-Keli 3000 m),entbehrt jedoch nicht weiter Gebirgsthäler vonüppiger, tropischer Vegetation, die Lurch reicheBewässerung gefördert wird; das Innere ist sästgänzlich unbekannt. Zahlreiche Wälle von Klip-pen u. Riffen machen das Landen schwierig. Dieursprüngl. Bewohner, die Alfuren (s. d.), sindin das Innere gedrängt; an der Küste wohnenin kleinen Dörfern Malaien, ungefähr 60,000 Ew.,mohammedanischen Glaubens, die hauptsächlich imFischfang ihre Beschäftigung suchen. Der Handels-verkehr ist sehr unbedeutend. Die Insel stehtunter Hoheit der Niederländer, thcils der Resi-dentschaft von Amboina, theils der von BandaMgetheilt; ein Assistent des Gouverneurs residirt