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inWahaai, einem Dorfe mit Fort auf der NKüste.Z) Hauptort der Residenzschaft Bantam der InselJava, gewöhnlich Sirong (s. d.). Thielemaun.
Oersmb>x, so v. w. Bockkäfer.
Cerami, Gem. im Bez. Nicosia der italien.Prov. Catania; 5605 Ew.
Ccram-Llmf, einige kleine Inseln im O. vonCeram; reich an Cocospalmen, wegen zahlreicherKorallenriffe zum Handelsverkehre noch unbenutzt.
Cerano, Gemeinde in der ital. Prov. u. demBez. Novara; 4973 Ew.
Ceraphanien (Cerophanien, lat.-gr.), durch-scheinende Bilder aus Wachs oder Seife zum Auf-hängen an Fenstern.
Cerasin (Cerasinsäure, Metugnmmisäure), dasKirsch-, Pflaumen-, Pfirsich- u. anderen Obst-baumen ausfließende Gummi, von der FormelÖisHroOio; besteht aus einer Kalkverbindnng desC-s, gemengt mit Arabin-Kalk. Beim Ausziehenmit Wasser löst sich der Arabin-Kalk, während derunlösliche C.-Kalk nur aufqnillt und, mit salz-säurehaltigem Weingeist behandelt, das reine C.zurückläßt. Künstlich entsteht C. aus Arabin, wenndieses mit conc. Schwefelsäure in Berührung ge-bracht, od. auf 150" erhitzt wird. Mit Wasser u.wenig Kalk gekocht, geht C. als Arabin-Kalk inLösung, weshalb auch natürlicher C.-Kalk sich beilängerem Kochen in Wasser löst. In seinen Eigen-schaften gleicht das C., mit Ausnahme der Unlös-lichkeit der Kalkverbindung, dem Arabin. Clären.
verastlum D. (Hornkraut), Pflanzengatt, aus derFam. der 0arxopbxUaeeas-L.l8insLo-6örastisas(X. 5), ein- u. mehrjährige Kräuter mit gegenständi-gen, eiförmigen oder linealischen Blättern, in Trug-dolden stehenden weißen Blüthen, mit 5, selten 4hautrandigenKelchblättern, ebenso vielen 2spaltigenoder spitz ausgerandeten Blumenblättern, 10, sel-ten weniger Staubblättern, einem aus 5 (4)Fruchtblättern gebildeten Fruchtknoten, der sich zueiner cylindrischen, an der Spitze 8—lOklappigenKapsel entwickelt, in welcher an einem centralenSäulchen zahlreiche nierenförmige Samen ohneAnhängsel stehen. Von den ungefähr 100, überdie ganze Erde zerstreuten, jedoch in den Tropennur auf den Hochgebirgen vorkommenden Artensind folgende erwähnenswerth: L.. Ortboäon, mitmeist 5 Griffeln. 1) 6. Alomsrabuna 7'änrlst,gelb-grün, oberwärts drüsig-behaart, mit rundlich-ovalen Blättern, geknäuelten Blüthenständen u.Blüthenstielen, welche in der Fruchtreife so langals der Kelch sind; in feuchten Gebüschen,an Wegen u. Ackerrändern. 2) 0. braobz'poba-Ilun Keaxoeckes, mit grau-grünen, abstehendenHaaren besetzt, mit länglich-ovalen Blättern u.Blüthenstielen, welche in der Fruchtreife 2—3 MalI» lang sind als der Kelch; seltener an sonnigen,grasigen Hügeln u. Dämmen. 3) 6. seiniäs-canärum D., mit mehreren nicht wurzelnden,oberwärts Drüsen tragenden Stengeln, trockenhäu-ligen Deckblättern u. wagerecht abstehenden oderzurückgeschlagenen Fruchtstielen, welche 2—3 Mallanger als der Kelch; sehr gemein auf Sandplätzcn(hierher gehört auch 6. Alubiaosnm Dr.). 4) 0.triviale DL., Rasen bildend, mit theils nicderlie-genden, theils aufsteigenden Stengeln u. längli-chen, spitzen, kurzhaarigen Blättern; sehr gemein.
- Oorutoäus.
5) 6. latükoiium D., rasig, mit krautigen Deck-blättern u. ebenso wie die folgenden mit großen,den Kelch viel überragenden Blumenblättern;durch die ganze Alpenkette verbreitet. 6) 0. aipi-num D., mit kriechenden Stengeln, krautigen, aberan der Spitze häutigen Deckblättern u. etwaskleineren Blüthen; wie vorige. 7) 6. arvonss D.,mit niederliegenden Stämmchen, aufrechten Sten-geln, lineal-Ianzettlichen Blättern, breit-hautran-digen Deckblättern u. großen weißen Blumenblät-tern; sehr verbreitet. 8) 0. Liobsrateinii DA,u. 9) 6. tomsntosuin D., dem vorigen ähnlich,aber dicht granfilzig; im Kaukasus heimisch u. inder Teppichgärtnerei vielfach verwendet. L. vi-oboäon, mit meist nur 3 Griffeln. 10) 6. tri§x-nunr IM., grasig, drüsig-behaart oder kahl, mitlineal-lanzettlichen, fleischigen Blättern n. verkehrt-herzförmigen, tief eingeschnittenen Blumenblättern;in der ganzen Alpenketie. 11) 0. anomalumk^. L,einjährig, mit einfachen, drüsig-behaarten Sten-geln u. lanzettlichen Blättern; im östlichen Deutsch-land. Engter.
Lorasum (lat.), Kirsche; Osraon aoiäa, Sauer-kirschen. üorasns, Kirschbaum.
Cerat (Osrätum), zum äußeren.Gebrauche be-stimmte Mischung von Wachs, Öl, Fett, mitmancherlei Zusätzen, von der Konsistenz einesweichen Pflasters oder einer Salbe. Das ge-wöhnliche gelbe C. (Osrntum Lesinag k?ini) be-steht aus gelbem Wachs, Fichtenharz, Talg undTerpentin; das weiße oder Walrath-C. (6. 6s-taesi) aus weißem Wachs, Walrath u. Mandelöl;die rothe Lippenpomade (6. 6staesi rubrum) ent-hält außerdem noch Alkannaroth, Bergamott- u.Citronöl; der Mnscatbalsam (6. Lhwisbieas) be-steht aus gelbem Wachs, Provenceröl u. Mnscat-nußöl; das Grünspan-C. oder grüne Wachs (0.^.oruAinis) aus gelbem Wachs, Fichtenharz, Ter-pentin u. Grünspan.
Ceration (v. Lat.), 1) Überzug eines Körpersmit Wachs; 2) Ertheilung von wachsartiger Con-sistenz durch Feuer oder Auflösung.
Leratitos (Petref.), Untergatt, der Ammoniten,mit einfach gezähnten Loben u. ungezähntem SattestArt: 0. nockosus, kommt zuweilen in bedeutenderGröße in den oberen Schichten des Muschelkalks vor.
lleratockus Gatt, der Lnrchfische (Oi-
Mm). Ihr gestreckter, aalförmiger Leib ist bisüber den Kvpf mit runden Schuppen bedeckt; erendet mit einem zusammeugedrückteuNuderschwanze.Unmittelbar hinter dem Kopfe finden sich 2 Brust-flossen, welche wie die gleichgestaltcten, weit nachhinten liegenden Bauchflossen aus einem centralen,von schuppiger Haut überzogenen Schafte u. einemstrahligen Saume bestehen. Sie athinen durchinnere Kiemen. Während sie durch diese u. andereVerhältnisse den Fischtypus bekunden, führen andereEinrichtungen zu den nackten Amphibien hin:ihre knorpeligen Nasenkapseln durchbrechen, wiebei allen Lustathmeru, das Gaumcngewölbe, u.zwar hier unmittelbar hinter der Schnauzenspitze;ein einfacher, sich als Lunge verhaltender Sackvertritt die Stelle der Fischschwimmblase; dazukommt noch die Übereinstimmung ihres Herzensu. Kreislaufes mit dem der Lurche. So bildensie also ein wahres Übergangsglied von den Fischen