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Canovas de Castillo — Cancobcu.
geschickten Arbeitern u. legte bloß die letzte Handzur Vollendung derselben an. Andere Werke:Hebe, in Petersburg; Venus viotruc, bei LordCowdon in London, u. Venns aus dem Bade, inder Glyptothek in München; die 3 Grazien^ in derGalerie Leuchtenberg in Petersburg; Denkmal Al-fieris in Sta. Croce zu Florenz; Denkmal desPrätendenten Jakob III. von England, in derPeterskirche, Kolossalbüste Nelsons rc. Vgl. A.Paravia, lstotirüs intorno alla vita äi Tubcmia6., Rom 1823; außerdem Lebensbeschreibungenvon Cicognara, 1823; Misfirini, 1824, 4 Bde.;Rosini, 1825; von Antonio d'Este u. herausgeg.von Aless. d'Este, Flor. 1864; Beschreibung seinerWerke, von Albrizzi, Pisa 1821 ff., 5 Bände;Ouatrembre de Quincy, Par. 1834; seine Werkein Umrissen von Moses, Land. 1828, 3 Bde.
Regnet?
Canovas de Castillo, spanischer Minister-präsident, geb. 1828 in Malaga; stndirte seit1845 in Madrid Philosophie n. Rechtswissenschaftu. war zugleich und in den späteren Jahren alsMitarbeiter an der Zeitung Im katria u. an derEncyklopädie: Dioeionario äs politüea, ^ aämioi-straeion thätig. Seit 1854 für seine VaterstadtMitglied der Cortes, trat er der Partei der Mo-derados bei, wurde noch in demselben Jahre imMinisterium des Auswärtigen angestellt, führtevon 1855—57 die Verhandlungen mit dem Papsteüber die Kirchengüter u. fungirte dann bis 1863als Generalsecretär im Ministerium des Innernim Cabinet O'Donnell. Am 2. März 1864 über-nahm er das Innere in dem liberal-conservativen! Ministerium Mon, mußte aber mit diesem schon! im September wieder zurücktreten; nach wenigenMonaten aber übernahm er das Ministerium derColonien, wo er sich die Ordnung der verwickeltenVerhältnisse Cubas angelegen sein ließ, bis er1866 von Narvadz mit vielen anderen Liberalenaus Madrid verbannt wurd. Seit 1868 wiederMitglied der Cortes, zeigte er sich beständig alsAnhänger der Restauration der Bourbonischenj Dynastie u. war einer der Haupturheber des Be-j schlusses der Cortes, durch den Ende des Jahres' 1874 Alsonso XII. zurückgerusen wurde. In dem
neu gebildeten Cabinet übernahm er das Präsi-dium, von dem er jedoch, angeblich infolge desZerwürfnisses mit der päpstlichen Curie, im Sept.1875 zurücktrat und dem Ministerium Jovellar§ Platz machte, ohne übrigens seinen Einfluß aufdie Regierung zu verlieren. (Vgl. Spanien, Gesch.)
! Canrobert, Franyois Certain de C.,franz.Marschall, geb. 27. Juni 1809 zu St. Cere imDep. Lot (Guyenne); trat 1826 in die Militär-schule zu St. Cyr ein u. wurde 1828 Unterlieute-
> nant im 17. Linienregiment, 1832 Lieutenant u.
! ging als solcher 1835 nach Algier, wo er sich in
den Kämpfen gegen Abd el Kader vielfach aus-
> zeichnete, so auf den Zügen unter Clauzel nach, Maskara. Als Capitän 1837 dem Obersten! Combes als Ordonnanzoffizier zugetheilt, nahm! er an der Erstürmung von Constantine Lntheil.
> 1839 kehrte er nach Frankreich zurück, um an derspanischen Grenze aus versprengten Theilen derStreitkräfte Cabreras ein Bataillon für die Frem-denlegion zu bilden, u. ward 1840 in das Lager
von St. Omer berufen, wo er auf Befehl desHerzogs von Orleans die theilweise Bearbeitungeines Handbuches für den Dienst der leichtenTruppen übernahm. Zu den Chasseurs zu Fußversetzt, begab sich C. 1841 wieder nach Algerien,rückte 1842 zum Bataillonschef auf, focht unterCavaignac, Bourjolly u. St. Arnaud, welch letz-terer ihn hesonders gegen Bu-Maza verwendete;1845 ward er Oberstlieutenant u. nach Tenes ver-setzt, wo er das Land unterwarf u. dafür 1847zum Obersten ernannt wurde. Als Commandeurdes 2. Regiments der Fremdenlegion wurde er1848 dem General Herbillon zugetheilt und vondemselben gegen die Bergbewohner des Aures ver-wendet; er schlug den Feind am Dschebel Schelia,drang dann bis Kebesch vor u. zwang den An-führer, Bey Achmed, die Waffen zu strecken. Vondiesem Zuge zurückgekehrt, erhielt er ein Zuaven-Regiment, mit dem er den Kabylen, hauptsächlichden Stämmen der Dscherdschera, eine Reihe sieg-reicher Gefechte lieferte, 1849 den Zug nach derZaatscha unternahm, welche er erstürmte u. danndann das Gefecht bei Narah zu Gunsten der Fran-zosen entschied. 1851 ward er als Brigadier zurUebernahme einer Infanterie-Brigade nach Parisberufen und vom Prinz-Präsidenten zum Flügcl-adjutanten erwählt und unterstützte denselbenbeim Staatsstreiche (2. Decbr.) wesentlich. UnterBeibehaltung seiner Functionen als Adjutant desKaisers rückte er 1853 znm Divisionsgeneral aufund übernahm als solcher den Befehl über die1. Infanterie-Division der unter St. Arnaudstehenden Orientalischen Armee. Nach der Landungder Murten auf der Krim machte er einen miß-lungenen Versuch, die Russen in der Dobrudschazu verfolgen, dagegen trug er durch Erstürmungder Höhen bei dem Dorfe Almaiamak wesentlichzum Siege an der Alma bei u. übernahm nachdem Tode St. Aruauds 28. Septbr. 1854 denOberbefehl über die französischen Truppen in derKrim. Da es ihm nicht gelang, die Schwierig-keiten zu überwinden, mit welchen die Eroberungvon Sebastopol verknüpft war, so legte er 16. Mai1855 das Obercommando in die Hände des Ge-nerals Pelissier und übernahm den Befehl überdas 1. Armeecorps unter demselben. Doch schonim August ward er nach Frankreich zurückberufen u.nach Stockholm gesendet, um den Anschluß Schwe-dens an die Alliirten zu vermitteln. 1856 wurdeer Marschall. Im Italienischen Kriege 1859 com-mandirte er das 3. Armcecorps u. kämpfte beiMagenta u. Solferino; 1862 erhielt er das Com-mado des in Chalons lagernden Heeres, 1863den Oberbefehl des 4. Armeecorps in Lyon undim Juni 1865 das 1. Armeecorps in Paris, woer gleichzeitig Militär-Gouverneur wurde. ImDeutsch-Französischen Kriege 1870 wurde ihm zu-erst das Commando über die Mobilgarden imLager von Chalons, dann das 6. Corps bei derRhein-Armee übertragen, mit dem er 16. und18. Aug. 1870 an den Schlachten bei Metz theil-nahm; in der Festung mit eingeschloffen, ging ernach der Capitulation als Kriegsgefangener nachKassel u. dann nach Stuttgart. Nach dem Frie-den 1871 wurde er eine Zeit lang Obercomman-dant der Armee zu Bourges und ist jetzt Mitglied
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