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Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
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Canada (Gcvgr. u. Statist.).

cific-Staaten u. Territorien: Minnesota, Dakota,Montana, Idaho, Washington) u. an die F-nca-Straße; im W. an den Stillen Ocean u. an dasTerritorium Alaska. Die Küstenlinie ist eineaußerordentlich ausgedehnte, doch ein großer Theilderselben ist infolge des rauhen Klimas von garkeiner commcrciellen Wichtigkeit. Vorgebirgederselben sind im N. Cap Richards, Cap HorS-burgh, Cap Die Clintock, Cap Liverpool, CapBowen, Cap Hooper, Cap Walsingham; im O.Cap ChudleighstCap Mngford, Cap St. Lewis (Küstevon Labrador), Cap Bauld, Cap St. John, CapRace (Küste von Neu-Fundland), Cap Canso,Cap Sable (Küste von Neu-Schottland); im W.Cap Scott am nördlichen Ende der Vancouver-Jnsel und Cap St. James an der SSpitze derQueen-Charlottc-Jnscl. Zwischen den Inseln imN. befinden sich eine Menge Baien, Sunde, Ka-näle rc., wie die Mackenzie-Bai, Delphin-Straße,Krönungs-Golf, Prinz-von-Wales-Slraße, Banks-Straße, Melville-Snnd, Mc-Clintock-Kanal, Nar-row-Straße, Lancaster-Sund , Prinz-Regcnten-Einfahrt, Golf von Boothia, Fury- und Hecla-Straße, Fox-Kanal, Frobisher-Bai (früher für eineStraße gehalten, welche in den Fox-Kanal führensollte), Cumberland-Sund, n. im äußersten N. dieSmith-Straße u. der Kennedy-Kanal.; im O. be-finden sich: Baffins-Bai, deren nördliche Verlän-gerung die Smith-Straße u. deren westliche Ver-längerung der Jones-Sund, der Lancaster-Sundu. a. bilden; ferner Davis-Straße, Hudsons-Straße,Hudsons-Bai mit der James-Bai im S.; Golfvon St. Lorenz mit der Chaleur-Bai, Northnmber-land-Straße u. dem Golfe von Canso; Fundy-Baizwischen Neu-Schottland n. Neu-Braunschweig; imW. die Straße von Fuca u. der Qucen-Charlotte-Sund. Physischen, geologische Beschaffen-heit. Unglücklicherweise dacht sich das Festland vonNAmerika nach dem Eismeere zu ab u. ähnelt indieser Hinsicht Sibirien. Ans diesem Grunde sindnicht bloß die ausgedehnten arktischen Hochländernördlich von 60°, sondern auch große Theilevon Labrador u. Ruperts-Land für immer unfrucht-bar. Mit der alleinigen Ausnahme von Britisch-Colnmbia, das sich nach W. n. S. zu abdacht,fällt der ganze Überrest nach N. oder NO. zu ab.Das ganze Gebiet ist ein ungeheures Netz vonFlüssen u. Süßwasser-Seen, das in zwei od. dreiFällen den besonderen Zug der physischen Geo-graphie Amerikas darbieter, nämlich den, daß einFluß oder ein See nach entgegengesetzten Richt-ungen hin abfließt. C. zerfällt seiner natürlichenBeschaffenheit nach in 3 geographische Regionen,die mit ebenso vielen geologischen Eintheilungenübereinstimmen. Im N. des Lorenzstromcs dehntsich von den Küsten Labradors bis zum Huron-Seeu. von da bis zum Eismeere eine gebirgige Regionaus, dis ungefähr °/io C-s bedeckt. Diese Bergzügeheißen das Lanrentische (Lorenz-) Gebirg, n. derentsprechende Theil C-s trägt den Namen Laurcn-tische Region. Diese Region bietet eine großeAnzahl kleiner Seen u. Bergketten von 1500 bis1600 m, im Allgemeinen gut mit Holz bestanden.Sie schließt sich durch einen schmalen, wenig hohenRain an die ALirondac-Berge im nördlichstenTheil des Staates New-Dork. Die Region im

S. der Laurentischen Berge ist ein flaches Land,das sich vom Golfe von St. Lorenz bis zu denGroßen Seen ansdehnt. In seinem unteren Theilvon Höhenzügen durchschnitten, erweitert es sichnach SO. zu u. umfaßt die ganze Region zwischenden Seen Ontario, Erie und Huron. Die an1,500,000 Hjlcm große Ebene fällt sanft nach denGroßen Seen zu ab, n. zwar so, daß der ObereSee kaum 200 in ü. d. M. liegt. Der östlicheTheil C-s, der sich im S. des Stromes befindet,wird vom nordamerik. Staate Vermont ans bisznm Vorgebirge Gaspe von einer Bergkette durch-zogen. Diese Berge, die nur eine Verlängerungder in Vermont gelegenen sind, gehören zu demgroßen System der Älleghanies; ähnlich der Lau-rentischen Region zeigen sic viele runde Höhen u.zahlreiche kleine Seen. In N»i°Braunschweig be-findet sich in der Mitte des Landes, zwischen deinRistigouche u. Miramichi, ein breites Tafellandvon 340 m mittlerer Höhe, mit in einzelnen Ber-gen von 650 in tief eingeschnittenen Thälcrn. EsLehnt sich vom N. bis an die Grenze der Verein.Staaten aus und wendet sich alsdann nach O.,längs der WKüste der Fundy-Bai. Die localenNamen sind Tobique Mountains im N. u. NerepisHills im S. Eine Kette niedriger Hügel läuftvom Cap Wrath auf der Insel Cape Breton bisznm Cap Sable in Neu-Schottland, n. zwar anden westlichen Küsten beider Länder; zwischen derNorthnmberland-Straße u. der Fnndy-Bai dieetwa 380 m hohen Cobequid Mountains, in denenviel Eisen gewonnen wird. Was die übrigenTheile des Dominion anbetrifst, so ist unter ihnenBritisch-Colnmbia der gebirgigste. In ihm liegtein Theil des großen westlichen Berg- u. Tafel»land-Systcms des amerikanischen Festlandes. Manfindet hier eine Menge langgestreckter Bergzllge,u. zwar: 1) der Bergzug an der Küste, der 'imN. die See-Alpen genannt wird, und im S. dieCascade-Range; 2) Peak Mountains im N. vomFraser u. vom Stuart-Fluß, n. die Schneeberge od.Gold-Range weiter nach S.; 3) das Hauptgebirgder Oregon-, Rocky- oder Shining-Mountains.Die drei höchsten Gipfel desselben liegen in derNähe der Quellen des Athabasca u. des nörd-lichen Armes des Saskatshewan, nämlich: derBrown (5333 in), Hooker (5234 in), Mnrchison(5263 m). Weiter nach N. zu grenzt das Gebirgan das linke Ufer des großen Mackenziestromes,n. an den Ufern des Eismeeres ist es unter demNamen British Chain bekannt. Flüsse u. Seen.Das Dominion von C. zeigt vier Flnßsysteme,nämlich den St.-Lorenz-Strom, den Abfluß nachder Hudsonsbai, den arktischen Abhang und denPacific-Abhang. I. Was der Nil für Ägypten ist,das ist der Lorenz-Strom (s. d. A.) für C. Erbildet die großen canadischen Seen (s. d. A.) Bonden Nebenflüssen des Lorenz-Stromes sind diewichtigsten auf dem nördlichen oder linken Ufer:Nipigon, Temse, Trent, Ottawa, St. Maurice,Saguenay und Montmorency; auf dem süd-lichen oder rechten Ufer: Richelieu, St. Francis,Chaudiere. Die Flüsse in Nen-Brannschweig, diesich in den Golf von St. Lorenz ergießen, sind:Ristigouche in die Chaleur-Bai, Miramichi in dieBai gleichen Namens, n. St.-John, der einen