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Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
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Camus Kanada

in Rom ernannte. C. gilt als einer der bestenMeister seiner Zeit in Italien, versteht gnt zugruppiren u. durch große Massen zu wirken, istaber nicht frei von den Einflüssen der SchuleDavids. Werke: Horatius Coclcs, ErmordungCäsarS u. Tod der Lucretia, Bekehrung Pauli,Der ungläubige Thomas, Christus in der Vor-hölle, für die Prager Akademie; die Porträts desPapstes Pius VII. im Belvedere zu Wien, desKönigs u. der Königin von Neapel; l Litt xrin-oipali äslla vita äs 6ssü Lristo, erschienen inZeichnungen 1829 ff. Er restaurirte auch mitseinem Bruder, Pietro C. (st. 1833), alte Ge-mälde. Einige seiner Werke sind von Betteliniin Kupfer gestochen. Regnet?

Camus, 1) Charles Etienne Louis, geb.25. Aug. 1699 in Cressy; war Professor derMathematik u. Mitglied der Akademie der Wissen-schaften in Paris; nahm 1736 an der Gradmess-ung in Lappland thcil; st. 2. Febr. 1768 inParis. Er veröffentlichte verschiedene mathema-tische (Oours äs matlismalignss, 4 Bde., Par.1766) u. mechanische Schriften u. Abhandlungenin den Memoiren der Pariser Akademie. 2 ) Ar-mand Gaston, sranz. Rechtsgclehrter, geb. 2.April 1740 in Paris; war General-Advocat derfranzösischen Geistlichkeit, später Rath des Kurfür-sten von Trier n. des Fürsten von Salm-Salm;nach Ausbruch der Revolution wurde er Deputir-ter des 3. Staates für Paris bei den Notablen,wo er mit großer Energie für die Abschaffungder alten Vorrechte der Geistlichkeit sprach. Indem Nationalconvcut wurde er für das Depart.Haute-Loire gewählt; hier forderte er 1792, daßdie Minister wegen Veruntreuung in Anklagestandversetzt u. die Güter der Emigranten u. Klösterverkauft würden; im Nov. ging er als Kommis-sär zur Überwachung der republikanischen Gene-rale, bes. Dumouriez', nach Belgien u. stimmte vondort für den Tod Ludwigs XVI. Als er imMärz 1793 den Auftrag' erhielt, Dumouriez zuverhaften, ließ ihn dieser gefangen nehmen u.den Österreichern ausliesern. 1795 wurde ergegen die Prinzessin Therese, Tochter LudwigsXVI., ausgetanscht. Obgleich eifriger Republikaneru. dem Consulat entgegen, behielt er auch unterdiesem seine Stelle als Archivar, war bis 1797Mitglied u. Präsident des Rathes der 500. Er st.2. Nov. 1804. C. schr.r 6oäs matrimon., Par.1770; I-sttrs sur In prolession ä'avosab,177277, 2 Bde.; 6oäs snäieiairs, 1792, 4Bde.; VozmZs äans Iss äspartsmsnts nouveUe-insub rsunis, 1803, 2 Bde.; übersetzte Aristoteles'Geschichte der Thiere, 1783, n. Epiktetes u.Kebes, 1796, 2. Ausl. 1803; Eollsotion ässäsoisions uouveUes, ebd. 1784, 3 Bde., u. m. a.

Camwood (engl.), Rothholz von Laxdlsnitiäa, einem an der Küste Sierra Leona wach-senden Baume, welches in der Färberei eine demBrasilienholze ähnliche Anwendung findet. Eshat ein lebhafteres Roth, als Fernambnk, u. wirdin England auch zu Messcrhesten verarbeitet.

Cana, span. Längenmaß-^-8 Palmos; aufMenorcas 1 ,g». m, auf Mallorca1,^ m.

Cana, Insel der Hebriden, westl. von Rum,zur schott. Graffch. Argyle gehörig; 8 Lw lang;

(Geogr. u. Statist.).

niedrig; 800 Ew.; an der nördl. Spitze der Ccm-paßselsen, wo die Magnetnadel bedeutend nach W.abweicht.

Carleida, portugies. Flüssigkeitsmaß1,gg, I;12 C. 1 Almude, 360 C. 1 Tonelada.

Canada. I. AllgemeineDarstellnng. Do-minion os C. heißt ein seit 1. Juli 1867 durcheine Acte beider Häuser des Parlaments vonGroßbritannien neu begründeter britisch - nord-amerikanischer Colonialstaat, der die früher ge-trennten Provinzen des britischen Nordamerika:Canada, Nen-Schottland u. Neu-Braunschweig inein bundesstaatliches Dominium vereinigte unterdem Namen C. Die Provinzen Ober- undUnter-C., das frühere C., die seit 1840 politischvereinigt waren, wurden wieder getrennt, sodaß der Bund zu Anfang aus den vier folgen-den Gliedern bestand: Ontario (früher Ober-C.),Quebec (früher Unter-C.), Neu-Braunschweigu. Nen-Schottland. In diesen Bund traten bisjetzt (1875) von den übrigen Provinzen des brit.NAmerika noch das Territorium der Hudsonsbai-Compagnie oder Nuperts-Laud, 1869; das alsSelkirk oder Ansiedelungen am Rothen Fluß be-kannte Territorium, unter dem Namen ProvinzManitoba; Britisch - Columbia u. die Vancouver-Jusel, 1871, und endlich 1873 auch die Prinz-Edwards-Insel. Nen-Fundland allein von densämmtlicheu Provinzen Britisch-NAmerikas hat sichbis jetzt geweigert, in den Bund zu treten. SeineAnnexion ist aber nur eine Frage der Zeit.Flächeninhalt u. Bevölkerung:

Ew. auf i

Provinzen: ! !kin HfM >1871)

Ontario ichem. Obcr-C.) 2/9,139 5069,! 1,620,85t 5,s

Quebec sebem. Unter-C.) 500,789 9094,5 1,191,510 2,4

Neu-Braunschweig . . 70,709 1285,1 285,594 4,5

Nen-Schottland . . . 56,280 1022,l 387,800 6,-

Prinz-Edwards-Jnsel . 5023 102,> 94,021 18,7

Manitoba. 36,081 654,0 11,983 0,15

Britisch-Colnmbia etwa 551,850 10,018,» 42,000 0,57

Nordwest-Territorimn

stvobci ehe»,. Hudsonsbai-

Lander) etwa . . . 7,599,000138, OM, ° 85,000 0,°i

9,099,000165,250,° 3,718,745 0,tDavon nach der Nationalität: Franzosen 1,082,949,Irländer 846,414, Engländer 714,142, Schott-länder 549,946, Deutsche 202,991, Holländer29,662, Neger 21,496, Indianer 23,035 rc. Nachihrer Religion scheidet sich die Bevölkerung in1,492,029 römische Katholiken, 544,698 Presby-terianer, 514,214 Methodisten, 494,049 zur Angli«canischen Kirche Gehörige, 37,935 Lutheraner,21,829 Congregationalisten, 7345 Quäker, 4896Universalisten, 2275 Unitarier. Die Einwander-ung betrug 1873 99,109 Köpfe, wovon die Hälftesich im Lande ansiedelte, die andere Hälfte abernach den Bereinigten Staaten wieder fortzog.Die Regierung hat im November 1874 denBeschluß gefaßt, die Einwanderungsangelegenheitdem Ackerbauministerium von C. zu übertragen.Das Land grenzt im N. an das Eismeer, dieBaffinsbai und die Davisstraße; im O. an denAtlantischen Ocean, im SO., S. u. W. an dieVereinigten Staaten (Maine, New-Hampshire,Vermont, New-Aork, den Ontario-See, Erie-See,den St.-Clair-See, den St.-Clair-Fluß, denHnron-See, Oberen-See, Wisconsin, an die Pa-