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Büttner -
u. Spcnersche Zeitung. Bergt. Hitzig. GelehrtesBerlin, Bert. 1825. Brambach?
Büttner, so v. w. Böttcher.
Büttner, 1) David Siegmund August,Prof, der Medicin u. Botanik in Göttingen, gcb.28. Nov. 1724 in Chemnitz; studirte in Berlin,Helmstädt, Göttingen, Leyden, machte botanischeReisen nach Holland u. zur See, wies verschiedenebis dahin für Pflanzen gehaltene Geschöpfe alsPolypen nach u. beschrieb die Entstehung ihrerGehäuse (mitgetheilt in John Ellis' Rssa/ to-rvaräs Oorallinss), bereiste England, lebte von 1752bis 1755 in Paris, wurde 1756 Professor für Medicinu. Botanik in Berlin u. ging in gleicher Eigenschaft1760 nach Göttingen; st. 20. Nov. 1768 daselbst.2) Christ. Gottl., ein um die Anatomie sehrverdienter Arzt, geb. 10. Aug. 1718 in Branden-burg bei Königsberg; promovirte 1732 in Halle,wurde 1734 außerordentl., 1737 ordentl. Prof,der Medicin in Königsberg, baute auf seine Kostenein anatomisches Theater; st. 10. April 1776.Er schr.: Beweis von der vermehrten Glückselig-keit eines Landes durch ein erbautes riis-etrnmanatomicnm, Königsberg 1738; Anatomische Wahr-nehmungen, 1769; Unterricht für angehende Wund-ärzte u. Ärzte rc., 1769 (ein gutes Werk für ge-richtliche Medicin). Thamhayn.
öllttneria L., Pflanzengattung ans der Familieder 8tsicn1iacsas-önttmsris.csa,s (V. 1), südameri-kauische, afrikanische u. ostindische Sträucher u.Halbsträucher mit kleinen, oft schwarz-rothen odergrünlichen, in Scheindolden gestellten Blüthen,deren Blumenblätter an der Basis haubensörmigund mit dem eingebogenen Lappen des Basal-theils dem aus den unentwickelten Staubblätterngebildeten krugförmigen Körper angewachsen sind;Fruchtknoten 5fächerig mit je zwei Eichen injedem Fache; Frucht eine kugelige, mit kleinenStacheln versehene Kapsel, welche in die einzel-nen 2klappigen und einsamigen Carpelle zerfällt.
Engter.
SIMneriacZas (LMnoriacsae), nach Dav. S.Aug. Büttner (s. d.) benannt, früher als eigeneFamilie unterschieden, jetzt als Unterfamilie derSterculiaceen angesehen; enthält exotische Bäumeu. Sträucher mit Zwitterblüthen, an der Basisconcaven, oberwärts zngespitzten Blumenblättern,5—15, seltener mehr aus der Spaltung von 5ursprünglichen entstandenen Staubblättern, welcheentweder einzeln, oder in Gruppen vor denBlumenblättern stehen. Wichtigere Gattungen:^.droma ^aey.. Mwodroma D., Uveitis, 7-.,Lütstnsris. R., Lnlingia L. Rr., OommsrscmiaFkn-Ä. Engter.
Butts, County im nordamerik. UnionsstaateGeorgia, unter 33° n. Br. u. 84" w. L.; IndianSprings Gesundbrunnen; 6941 Ew. County-sitz: Jackson.
Buttstädt, Amtsstadtim Großherzogth. Sachsen-Weimar, an der Lofsa, Station der Saal-Unstrut-Bahn; Töpferwaaren, Ziegeleien, keinem- undDrainröhrenfabr.; besuchte Vieh-(Pferde-)märkte;2462 Ew.
Buttura, Engöne Ferdinand, franz. Histo-rien- u. Landschaftsmaler italien. Abkunft, geb. 12.Febr. 1812 in Paris, gest. 23. März 1852 daselbst,
- Blltyl.
Schüler von Berlin n. Delaroche. Hauptwerke:Daphnis u. Chloe am Quell der Nymphen, 1848;Nansikaa u. Ulysses; Der hl. Hieronymus in derWüste; Ansicht von Tivoli; Oampo Vaccine», 1845;Tempel des Antonius u. der Faustina, 1846; Casta-tellen von Tivoli; Park. Seine Landschaften ge-ben die Natur mit der Treue der Photographiewieder. Äegnet.
Buturlin, 1) Alexander BorissowitschGraf B., geb. 1694, Günstling der Kaiserin Elisa-beth; commandirte als Feldmarschall im Sieben-jährigen Kriege 1761 gegen die Preußen; st. 1767.2 ) Dimitrj Petrowitsch, Enkel des Vor., geb,1790 in Petersburg; trat 1808 als Offizier inein Husarenregiment, machte den ÖsterreichischenFeldzug von 1809 mit, wurde 1810 zum Garde-chevalierregiment u. 1812 in den Generalstabversetzt, wohnte als solcher dem Kriege von 1812erst im Hauptquartier Bagrations n. dann bei derAvantgarde des Generals Wasiltschikow bei. Ertrat hierauf wieder ins Gardechevalierregiment,wurde 1817 Adjutant des Kaisers Alexander, 1819Oberst u., nachdem er den spanischen Feldzugunter dem Herzog von Angonlöme mitgemacht,Generalmajor; als Generalguartiermeister wohnteer dem Kriege gegen die Türkei 1829 bei. B.st. 21. Oct. 1849 als Director der kaiserlichenBibliothek in Petersburg. Er schr.: Relation äsla cainpagns sn Italic sn 1799, Petersb. 1810;Rastlsau äs 1a Campagne äs 1813 on Lolisms,Paris 1815, 3. A., 1820; Rrscis äss svsnsmsntsmilit. äs la äsrnlsrs gnsrrs en Rspagns, Petersb.1817; Ra Campagne äs 1812 sn Rnssle, Par.1824, 2 Bde., u. russisch: Geschichte der traurigenZeit in Rußland im Anfänge des 17. Jahrh.,Petersb. 1839—46, 3 Bde.
Butyl (Chem.) 0«Ulg, das in den B-vcrbind-ungen angenommene u. auch in freiem Zustandedurch elektrolytische Zersetzung des valeriansaurenKalis erhaltene Radikal. Die Verbindungen derB-reihe leiten sich von zwei isomeren, in ihrerStruktur verschiedenen Kohlenwasserstoffen 648^
ab, dem Butan Lüz—Obly—Lllg n. dem
1
1 ui ^ 6kR
Trimetylmethan 6llz—Oll ^ Beide sind als
611 ,
co'örcible Gase dargestellt. Von diesen Kohlenwasser-stoffen leiten sich 4 der Struktur, der Entstehungund den Eigenschaften (Siedepunkt und spec. Ge-wicht) nach verschiedene Alkohole von der For-mel ab: der normale, der Iso-, der
secundäre u. der tertiäre B-alkohol, von denen dergewöhnlichste der Iso- oder Gährnngsbutylalkoholist. Derselbe entsteht bei der Währung des Trau-benzuckers neben Äthyl- u. anderen Älkoholen u.wird aus den Fuselölen durch fractionirte Destil-lation dargestellt. Er bildet eine farblose Flüssig-keit von 0,gvog spec. Gew. bei 18°. Siedepunkt108,j". Er ist in 10 Theilen Wasser löslich, ansder Lösung durch lösliche Salze wieder abscheid-bar. Durch Oxydation geht er in Jsobuttersäureüber. Das B. verbindet sich mit Chlor, Jod,Brom rc. zu B-chlorür, -jodür, -bromür rc.,Körpern, die sich ebenfalls, je nachdem sie sich vondem einen oder dem anderen zcohlcnwasjerstofs