bcm die Richtung ist, in welcher die Ordinalen mirBezug auf die Zählungs-Richtung d"r Meridiane lie-gen. Etwas diesem Achnlichcs enthalt die Untersu-chung des §. 6.
Es ist gewiß allemal möglich und auch leicht,die Lage eines Meridians für jede Sektion anzuaeben,wenn nemlich die Dreicckpunktc des umfassenden Drei-ecks durch Beobachtung oder Rechnung geographischfest gelegt sind. Und dieses letztere kann wiederumnicht fehlen, wenn die Hauptpunkte eines großenDrciecknebcs astronomisch bestimmt sind. Die erfor-derlichen Operationen und Rechnungen, wodurch allendiesen Punkten ihre Lagen gegen eine erste Mittags-linic angewiesen, folglich auch die Neigungen allerMeridiane gegen die ersten und unter einander be-stimmt werden, sind denen bekannt, welchen sowichtige Arbeiten übertragen werden. Daher bleibtmir nur der Wunsch übrig, daß diese, so wie über-haupt diejenigen, welche die Leitung großer Messun-gen übernehmen, die Gedanken, welche ich in vor-stehenden Worten nur angcdeutet habe, erwägen undwürdigen mögen.
H. 41.
Die Methode der Normalen, davon ich gesuchthabe die Grundzüge aufzustellen, hat an sich selbstVorzüge genug, um sich zur Anwendung zu empfeh-len, wenn gleich die Annahme der Meridiane alsallgemeiner Normalen, noch zur Zeit nicht unmittel-bar ausgeführt werden kann, indem dazu gewisseVorbereitungen und allgemeine Dispositionen in derAnlage großer Messungen nöthig sind, die sich nichtsogleich vernehmen lassen, wenn gleich die Messungenbereits verordnet worden. Deshalb habe ich auch ansdiese Herbeiführung der Meridiane in den frühem