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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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Normalen überall mir eine andre Art, die Winkelanznschreiben, seyn mögte.

Wenn die Normallinien auch keinen andern Nuz-zen hätten, als daß sie die Messung an allen Punk-ten richtig oricntiren, dieselben folglich Krade dahinsetzen, wo sie geographisch liegen; so würde schon diesallein nicht wenig, cs würde eben das sevn, was inder allgemeinen Ortsbeschreibung durch die Meridiane,und mehr als was bei speciellen Messungen durch dieDoussole bewirkt wird. Gleichwohl beschranken sichdie Vortheilc des Normalen nicht hierauf, sondern siekürzen die Auflösung goniometristher Aufgaben beträcht-lich ab, erleichtern die Arbeiten bei pvlpgonomctri-schen Messungen, und dienen zur größer» Genauigkeitderselben, indem sie leichtere Mittel an die Handgeben, eine große Anzahl von Linien durch Rechnungzu bestimmen. Hiervon wünsche ich einige Beweisezu geben.

Zweiter Abschnitt.

h. io.

In der praktischen Geometrie kommen häufigeFälle vor, wo man sich an unbestimmten Ortenbefindet, deren Lage gegen andre, bereits bekannte(gemessene oder gegebne) Punkte ausgcmittelt werdensoll. Dabei sind aber nicht immer solche Stücke inden Figuren bekannt, wodurch die Auflösungen derAufgaben aus einfachen geometrischen oder analptischenSätzen hcrgcleitct werden können, und die Vcrwik-kclung, welche durch den Mangel jener konstituircn-den Dinge verursacht wird, macht die Auflösungender hierher gehörigen Fragen mehr oder weniger'schwierig.