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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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groß geuommcu, welches mit der vorigen Rechnungin Nr. 2 u. z völlig übergar kommt.

7. Es braucht jetzt wohl nicht mehr erinnert zuwerden, was gewissermaßen von selbst einleuchtet,daß nemlich die, in den vorigen Nr. erzählten Kor-rektioncn säst auf der Stelle voraenommen werdenkönnen. Ein aufmerksamer Ueberblick des Manualskann den Geometer auf jeder zweiten, dritten undfolgenden Station ju Bemerkungen über die Nichtig«keit seiner Arbeit führen, dadurch er sich spätere, müh«saniere Korrektionen erspart. Die Summirung derAbweichungen auf je zwei Stationen, ist schon ansich selbst eine Korrektion, die so zu sagen im Vor«bcigchen vorgcnommcn wird, und daher nicht ver«säumt werden darf.

8. Ware ein Fehler in der ersten oder letzten Ab«Weichung « oder 7° der Summevorgcfallctt,so würde derselbe sich auf dem bisherigen Wege zudieser Zeit noch nicht entdecken, weil diese Größenals bekannt angenommen werde». Allein der letzteWinkel bleibt nicht immer, der letzte: war er cSdieses Mal, so wird er doch später in der Reihederer mit Vorkommen, welche geprüft werden können,und nur über die erste Abweichung, womit die Ar«beit angcfangen worden, bleibt die Sache bis zumgänzlichen Schlüsse der Arbeit unentschieden. DieseBemerkung wird aber den Geometer veranlassen kön«nen, seine Aufmerksamkeit bin Bestimmung dieser er«sten Abweichungen, oder eigentlich, der Lage derganzen Figur gegcn die Normallinic (Oricn«nrung) zu verdoppeln. Da übrigens dieser erste Feh«ler nur die Lage der Figur, nicht die einzelnen Thcilederselben afficirt, so wird sich der Fehler auch korri«giren lassen, oder man wird die Figur um gleich«sam als um ihren Pol drehen können, ohne die in«uerir Verhältnisse der Seiten und Winkel zu stören»