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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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In beiden Fällen erhält man

SiQ 8^6 8ia (es 8 f« /Z)).

Diese Fälle, da die beiden Abweichungen ineinander fallen, gehören zwar der Strenge nachnicht mehr zur Frage, sondern erscheinen nur in deranalytischen Entwickelung; allein sie sind keineswegsunmöglich oder nur idealisch, wie wir weiter untenGelegenheit haben werden zu bemerken, da cs sichdenn Zeigt, wie nützlich dergleichen analytische Be-trachtungen seyn können, wenn gleich nicht sogleichcinleuchtct, wozu sie dienen. Uebriqens sind jeneFälle noch immer in der allgemeinen Formel8in 8-^6 8in (« /?)

mit enthalten, weil darin keine Bedingung vorkommt,wonach die Abweichungen positiv seyn oder heisienmüßten. Die Begriffe von Positivität und Negativi-tät sind ja überall nur relativ, und beziehen sich aufgewisse, an sich willkührlichc Voraussetzungen. Ebenso ist cs mit den goniometrischen Größen und ihren Funk-tionen beschaffen, sso daß die beiden Abweichungen,oder nur eines davon verneint seyn kann, ohne dieGültigkeit des allgemeinen Ausdruckes zu beschranken.

§. -i.

Wenn die Abweichungen der Gränzen einer eb-nen Flache von der gegebnen Richtung einer Normal-linie beobachtet werden, so ist die Summe dieserAbweichungen allemal das Komplement der Polygon-wiukcl. Dies ist die Folge Won demjenigen, was inden vorigen §.§. iy. 20 gesagt worden. Allein cswurde dort (wenn der Polygonalwinkel 8 (je 6 7kgesetzt wird)

8in 7t 8in (2 8 -s-oder auch 8iia (es 8 /3))

gefunden, und cs ist noch nicht gesagt/ welcher