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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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^ abgewandten Bogen bestimmt werden, wie z. B.6b; oder abgezogen, wenn die Abweichung in dem,nach A gewandten Bogen gemessen ward, wie z. B.6 ?. Gesetzt man fände 2 6b 54° z", so

wäre derselbe in der That noch um z6" größer, folg-lich 54019^49"; oder, wenn 26 ? ao^ozo^o"gefunden wäre, so würde derselbe in der That200" zi^16" seyn. Hätte man hingegen den Winkel^cib nach dem andern, zugewandten Bogeni;;°29^2o" gefunden, fo müßten davon z6 Sec.abgezogen, folglich das wahre Maaß des Winkels i;z°2!?44" genommen werden.

Dies alles hat, wie man leicht steht, nicht diegeringste Schwierigkeit, ist auch, wenn die gefor-derte Genauigkeit überhaupt Repetitionen uothwendigmacht, nicht weitlauftigcr, als jede andre repetireudcWiukelmessuug.

§- y.

Wollte man in 6 etwa nichts anders messen,als den Winkel Uclb, so würde man sich die Ar-beit noch erleichtern können. Denn wenn man, ohneRücksicht auf die Normale, den Winkel ^.db gradc-zu mißt, und dabei dasjenige Verfahren beobachtet,'welches der vorgejchriebne Grad der Genauigkeit er-fordert, alsdann aber von dem gefundenen Bogen^ <1 s den Winkel cbU 2 Ib bi A l) abzicht,so bleibt der Bogen Uclb übrig, und man wirddabei um nichts fehlen, wofern sonst richtig gearbei-tet ist.

Alsdann wird im Grunde nichts anders gesche-hen, als was bei jeder Polygonal-Messung auchgeschieht; allein obgleich dieses in dem angenommenenFalle in Rücksicht auf den einzelnen Polvgonwinkelgewissermaßen wahr ist, so läßt sich daraus dochwohl noch nicht schließen, zdaß die Methode der