durch den Nonius bis auf einzelne Minuten zu lesensind. Der Winkel L^ccl sey durch Repetition —y/Oio^ir" gefunden, so daß der Winkel /^cllVI —i8o° — 97° 10^12" — 8^049^48" sepu soll.
Wenn man mm in 6 ciugckonuncn ist, und dasInstrument gehörig über dem Stationspunktc ausge-stellt hat, so löse man zuerst die unterste Klemm-schraube und bringe A genau in die Schare des Vcr-sicherungsrohrs. Hat man sich von dieser genauenEinrichtung überzeugt, so befestige man das Versiche-rungsrohr sorgfältig, löse darauf die obere Klemmenebst der Alhydade, bringe die letztere genau aufNull — oder auch auf einen andern Theilstrich desLimbus, von welchem man etwa anfangcu will, zuzählen — und führe den Kreis so weit herum, daßauch das obere Fernrohr genau auf H einzielt. Manbefestige nunmehr den Kreis durch Anscbraubcn derober» Klemme, löse dagegen die Alhydade, und
führe sie soweit herum nach der Richtung ch iVl, daßder Inder auf 82049^48" des Limbus zeigt. —Der Ccntrations- Kollünations- oder andre Fehlerdes Instruments, werden hier bei Seite gesetzt,oder als berichtigt angenommen. Weil man jedochnach der Voraussetzung, auf dem Instrument keineSekunden angeben kann, so suche man möglichst ge-nau 48 Sec. — ^ Min. am Nonius zu schätzen.Ist dieses geschehen, und man hat sich durch dasVcrsichcrungsrohr von der unvcrrückten Stellung desInstruments überzeugt, so befestige man die Alhy-dadc, richte in angemessener Entfernung ein Signal2 , in das Fadenkreuz des oben, Fernrohrs — wozuaber ein scharfbegränjtes Zeichen, z. D. das Tableaueiner Nivellir-Latte nöthig ist, — und befestige diesSignal aufs beste in lothrcchter Stellung.
Nach dieser ersten Bestimmung des Abweichungs-winkels, löse man die Alhydade, und führe die-selbe zurück nach H, wobei der Inder wieder auf