§. 7 -
Besser als die bisherigen Wege zur Bestimmungder Normallinic und deren Parallelen wird sich fürspeciellc Messungen das folgende einfache Verfahrenpassen.
Wenn ^cllßeO wiederum eine Winkelrcihcvorstcllt, so wird im Anfänge derselben dieNormale ^ll entweder willkührlich bestimmt, oderdurch cinfließende Rücksichten bedingt. Nach dieserBestimmung wird nun die Abweichung von KO,oder der Winkel liKci ohne Zweifel gemessen, sogenau als das gonirmetrische Geräth, seiner Einrich-tung nach, mit oder ohne Repetition gestattet. Gehtder Geometer demnächst nach cl, so wird er von cleben so gut nach K sehen können als von K nach cl,und er kann daher das Instrument auf K cinrichtcn.Gesetzt, er hatte hierbei die Alhpdadc der Diopteroder des Fernrohrs auf Null am Limbus gestellt(wiewohl dieses keineswegs nothwendig ist) unddrchctc dann eben diese Alhndade, bei nnverrücktcnStande des Instruments, um einen Winkel —(r K — IlKcl) n KclU nach der Richtung gegen8, so wird ^ Kl) und demnach ist cl lVIdie Normale für den Punkt cl.
Die Sache ist äußerst einfach und spricht sichselbst aus: Fehler können nur solche dabei Vorfällen,welche in der Unvollständigkeit des Instruments oderder Schwäche der Sinne liegen, und diese werdenbei keiner Beobachtung vermieden. Daher kann ichmich zur weitern Erklärung darauf beschränken, dasVerfahren für einen bestimmten Fall in der Kürzezu beschreiben.
H. 8.
Das gebrauchte Instrument sei ein Repetitions-Kreis oder ein solcher Theodolit, worauf die Winkel