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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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parallel untereinander gelten können, odee wie großdie Fehler werden, wenn man die Parallelität jenerGesichtslinien anninnnt.

Gesetzt, man hatte eine Wjnkelrcihe, derenganze Länge in gerader Linie gemessen zoo Ruthenbetrüge, in welcher man einen, etwa 2000 Ruthenentfernten Geaenstand sehen könnte, so würde derparallaktische Winkel, unter welchem dieser Gegen-stand an beiden Enden der Winkelreihe erscheint,schon beträchtlich seyn. Läge der entfernte Gegenstandmitten vor der Winkelreihc, so würde die Parallaxe8^4/41,8" betragen; befände sich derselbe aber demeinen Ende der Winkelreihe gegenüber, so würde derparallaktische Winkel 8^1^0,77" ansmachcn.

Hieraus ist nun freilich klar, daß dieser Weg,die Richtung der Normale an jedem Winkelpunkcedurch das bloße Hinzielen auf den entfernten Gegen-stand zu bestimmen, nicht gewählt werden könne.Mit Hülfe einer leichten Korrektion aber ist dasMittel doch nicht ganz zu verwerfen. Denn wenndie Länge der Winkelreihe ^2^ a; die Entfernungdes Zielgcgcnstandcs und man sucht den gan-zen parallaktischen Winkel lemZ /Z theiltdenselben in s Thcile, und legt dem beobachtetenWinkel an jedem Polygonal-Punkte /Z zu (oder

zieht diesen Werth davon ab) so wird der Fehler,welcher hierbei noch vorfällt, so klein, daß er beiden gewöhnlichen Special-Vermessungen als verschwin-dend anzusehen ist. Das Verfahren gicbt die Unter-schiede der parallaktischen Winkel anfangs zu klein,hernach zu groß (weil die Differenzen der TangentenOrdinaten einer, gegen die A'bscissenlinic erhabnen.Kurve sind, und diese Differenzen hier rückwärtsgezählt werden) allein die Unterschiede bleiben fürkleine Winkel immer unbedeutend, und heben sich