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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
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Weise sie über ihre natürliche Gränzen ausdeh-ncn zu wollen. Denn wenn das eine oderdas andere geschähe, so würde dieStaatsverfassung schon den Keim desVerderbens und der Zerstörung in sichtragen.

Os mlnnridus xrincipes äs rrmjoribusomnss, sagt Tacitus, sey es bei den Deutschengewesen, und da die Luft damals eben so wohl2l pCt. Sauerstoff enthalten, wie jetzt, so scheintnichts vorgefallen zu seyn, wodurch cs nothwen-dig geworden, daß eine Verfassung vktrohirtwerde. Dieses würde voraussetzen, daß dieStände weniger Kenntnisse vom Verfaffungswescnhätten, oder weniger guten Willen, als man billi-ger Weise bei ihnen voraussetzen darf.

Bei einer Rcichsvcrsammlung, bei der dieganze Nation vertreten wird, ist es unmöglich,auf eigennützige und schlechte Grundsätze zu kom-men. Nur gerechte können sich die Mehrheit er-werben. Dieses folgt schon aus der mechanischenZusammensetzung der Ständcgesellschaft. Es istunmöglich, daß eine und dieselbe Ungerechtigkeitallen Deputierten genehm sey von Memel bisTrier. Die sittlichen Eigenschaften der Deputier-ten braucht man nicht einmal mit in Anschlag zubringen, obgleich es schon an sich nicht wahr-scheinlich ist, daß das Volk, von Memel bis Trier,gerade die Schlechtesten wähle. Eine Ungerechtig-keit, wie z. V. die Befreiungen von Abgaben für