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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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Antwort Sr. Durchlaucht deS FürstenStaatskanzlers an die Fabrickherrenvon Elberfeld.

Wünsche, welche Sie mit den Deputatender dortigen Kaufmannschaft in der Eingabe vom24. v. M. vorgelegt haben, sind seit geraumerZeit der Gegenstand einer unausgesetzten Aus«merksamkeit unserer Regierung gewesen. Sie hatsorgfältig erwogen, woher den Fabricken ihrerBergischen Lande Nahrung und Unterhalt znfließt,was auf sic störend einwirkt, und was ihnen for-derlich seyn kann. Wenn sie sich gegenwärtig mitder Einrichtung eines neuen Steuersystems anihren westlichen Grenzen beschäftigt, so gründensich ihre Beschlüsse auf eine sorgfältige Abwägungaller verschiedenen Interessen, und man hat dabetnicht übersehen, welche Rücksicht dem Gedeihe«jener Fabricken zu widmen ist. Es wäre aller-dings zu wünschen, daß Maaßregeln, um dasAusland zu einer günstigen Behandlung desdeutschen Gewerbfleißes zu vermögen, von allenStaaten des deutschen Bundes übereinstimmendbeschlossen würden. Da diese Uebereinstimrnungaber noch nicht so bald zu erwarten ist, so müs-sen diejenigen Negierungen, welche rin vorzügli-