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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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die Brodzeichcn, so bei den Bäckern eingegangen,und von diesen beim Kornkaufhausc vom Anfängeder neuen Woche aufs Neue an die Bürgerschaftvcrtheilt wurden.

Allein wie schwer es ist, da die gehörige Kon-trolle zu führen, wo man nicht mit dem Edel-mut!), sondern mit dem Vortheile zu thun hat,das hat sich auch hier gezeigt.

Es waren 40,000 Stück geprägt worden.So wie sie jede Woche entkamen, wurden sie inder neuen Woche wieder an die Bürgerschaftvertheilt, so daß in allem 5,423230 Münzen auö-gethcilt worden. Als der Kornvercin sich amiO Sept. 1817 auflöste, da die Stadt bei denhcrnntergegangencn Fruchtpreisen seine Hülfenicht mehr bedurfte, so waren von den 40,000Münzen nicht mehr als 26710 wieder zurückge-kommen.

Der Verlust war geringe, auch konnte Nie-mand ein Interesse dabei haben, eine Münze zubehalten, die für 5 Stüber gegangen, und dereninner» Werth in Kupfer nur ^ Stüber betrug.

Es war schwer, hiervon einen Erklärungs-grund anzugeben. Am wahrscheinlichsten ist fol-gendes: Es ist bei dem Polizey-Satze angenom-men, daß 1 Malter Korn 50 Brodte giebt zu 7Pfund. Allein dieser Satz ist vielleicht etwas zugeringe. Man machte später die Entdeckung, daßaus dem Malter gut gedörrten Rigaer Roggens52 Brodte, jedes zu 7 Pfund, konnten gebacken