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den großen Dorrathen. Dann: daß die Brannt-weinbrennereien sich seit einigen Jahren sehr ver-vollkommt haben.
Das ObcrpräsidiUm m Kölln nnd das Odcr-präsidium in Münster stimmten für die Dcrbie-tung des Brannteweinbrcnnens. Das Oberpräsi-dium in Koblenz war entgegengesetzter Meinung.Das Ministerium in Berlin glaubte durch einsolches Verbot die Freiheit und die Sicherheitder Gewerbe zu stören und so gieng das Brannt-wcinbrcnncn immer fort.
Der Haß der untern Vvlkskl'assen, in derenEingeweidcn der Hunger nagte, kehrte sich gegendie Branntweinbrenner, die seine Kartoffeln inGetränk verwandelten — die zu essen es sich sosehnte. Zugleich kehrte sich dieser Haß gegen die-jenigen, welche das Brennen nicht verboten —und es hielt diese für Mitschuldige derer/ die sichvon seinem Elende und seinem Hunger bereicher-ten.
Die französische Regierung zeigte in solchenDingen eine weit größere Wcltklugheit. Als1812 das Getreide thener, allein lange so theuerNicht war als 1816, so verbot die Regierunggleich das BranUtweinbrenncn — sowohl ausMehl, wie aus Kartoffeln, nnd hielt hierauf mitaller Strenge, obschvn sie in ihren ärchts rsuntshiedurch einen großen Ausfall erlitt. — Da sagtedas Volk: „Das Ko.rtt ist thener, was würde
„es aber erst tbeuer geworden seytt, wenn das