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fremden Handel in Vorschlag kommen. Dagegenflehen wir um Ew. fürstl. Durch!, kräftige Ver-wendung, unseren Fabrick-Erzeugnissen den freienEingang in die Provinzen, jenseits der Elbe ge-legen, zu verschaffen, und ake noch bestehendenZwischenzölle aufheben zu machen. Sind wirgleich die jüngeren Kinder unseres erhabenen Für-sten, so dürfen wir kühn behaupten, daß wirden ältesten an Liebe zum gemeinschaftlichen Va-ter nicht nachstehen, und hoffen denn auch, aufdie gleiche Gegenliebe Ansprüche zu haben.
Ein anderes wichtiges Hinderniß für denHandel der Niederrheinischen Provinzen, liegt inden willkührlichen Belastungen, welche die Nie-derländische Regierung den transitierendcn ausge-henden Manufakturen und seewärts cinkommendenWaaren anflegt, und welche seit der Wiederher-stellung der Ordnung in Europa mit jedem Jahrevermehrt wurden, obgleich im Wiener Vertragdie Freiheit des Rheins bis zu den Mündungendes Meeres festgesetzt worden ist.
Es ist uns bekannt, daß von Seiten unserekRegierung bei der Central-Kommission in Mainzin mchrern Vorstellungen kräftigst auf Vollziehungdes Vertrags gedrungen worden ist; indessenscheinen dergleichen Vorstellungen bei der Nieder-ländischen Regierung wenig Eingang zu finden.
Ungewißheit ist überall schlimmer, als dieGewißheit des Unangenehmsten; hier ist sie esinsbesondere.