lob —
angehort und huldreichst Hülfe versprochen, soweit sie in der Machd der höchsten Negierung ist.
Wir wollen nichts zu bitten wagen, worüberdie Meinungen im Staat noch getheilt sind.Dazu zählen wir allgemeine, vom gesammtcndeutschen Volke zu nehmende Maaßregeln gegenfremden Handel.
Von solchem großen Gesichtspunkte ausgc-gangen, ist diese Angelegenheit allerdings anderszu beurtheilen, als wenn von Gegenmaßregelneinzelner Staaten die Rede ist.
Es vereinigen sich indcß die Ansichten derBewohner der Rheinprvvinzen darin: daß Maaß-rcgcln, von einzelnen Staaten gegen fremdenHandel genommen, überall schädlich wirken unddas Gcgcnthcil von dem Herbeisühren, was da-mit bezweckt werden soll.
Dies ist wohl insbesondere anwendbar aufunseren Staat. Von allen Seiten durchschnittenund umgeben von kleinern Fürstenthümcrn, wür-den die väterlichen Absichten, den Gewerben wie-der anfznhelfcn, durch einzeln genommene Maaß-regeln nicht erreicht werden; die Kosten der Be-wachung der Grenzen den Ertrag übersteigen,und das Gehässigste, was mit der Herrschaft desFremden verbunden war, znrückgcführt werden.
Wir wagen es daher, den Wunsch auszu-sprechcn, von einseitigen Zöllen und Manchenverschont zu bleiben, bis von Seiten des deut-schen Bundes allgemeine Maaßregeln gegen den