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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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sofern unverändert, als schon lange vor der Re-volution die meisten fremden Fabrikate von deminnern Verbrauche Großbritanniens ausgeschlossen,die deutschen Messen aber dem Brittischen Kunst-fleiße offen waren. Nur die Bestrebungen, ein-ander gegenseitig durch Fülle und Mannigfaltig-keit der Waarenlager, Wohlfeilheit und Bewilli-gung von Kredit zu überbieten, sind in demMaaße umfassender und dringender geworden, inwelchem die Fabrikation sowohl in Großbritan-nien als in Deutschland sich erweitert, und daswirkliche Bedürfniß und natürliche Maaß desAbsatzes weit überschritten hat.

Alle diese Verhältnisse haben auch der Regie-rung des Preußischen Staats nicht unbekanntbleiben können, und was davon auf bcsondreörtliche Beziehungen der Rheinprovinzen beruht,ist durch die vielfältigen Vorstellungen der Fa-brick-Inhaber selbst, durch die Berichte der dorti-gen Behörden, und durch eigene Ansicht vollkom-,men klar geworden. Auch die Möglichkeit, dieausländische Mitwerbnng in solchen Schrankenzu erhalten, worin die Vortheile derselben vonihren Nachtheilen nicht übcrwogcv werden, istauf den Grund dieser Kenntniß sorgfältig geprüftworden.

Die Schwierigkeiten, welche aus der zerstreu-ten Lage der Preußischen Staaten und aus derLänge ihrer Grenzlinien entstehen, und die Vor-