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unterzeichnet worden, wiegt in Hinsicht der Ver-ständigkeit eben so viel, als eine, so von 6000unterzeichnet worden. Denn eine Meinung, überwelche sich 50 Menschen in gemeinschaftlicherWeise berathcn nnd ausgeglichen ist eben so allge-mein, als wenn sie von 500 oder von 5000 wäreberathcn worden. Jede Individualität der einzel-nen Meinung ist darin untcrgegangen. Da nnn,wie schon oben angeführt, die Stärke einer Bitt-schrift in ihrer Verständigkeit liegt, so ist cs hin-reichend, wenn sie von einer geringen AnzahlBürger unterzeichnet wird, vorausgesetzt, daß sieklug abgefaßt ist und mit völliger Kenntniß desGegenstandes. — In England läßt man die Bitt-schriften, wegen der Parlamentsreform, jetzt nurvon 20 Bürgern unterzeichnen, um alle größereVersammlungen zu vermeiden, und um dem Mi-nister jeden Vorwand zu benehmen, daß er vonVolksversammlungen, Volksunruhen und Volks-aufwiegclern reden könne.
Jndeß gibt cs doch Fälle, wo es nützlich ist,die Bittschrift von einer großen Anzahl Bürgernunterzeichnen zu lassen. Es sind die: wo mander Regierung in offizieller Weise zeigen will,wie die Stimmung des Landes ist.
Jeder, der Theil an der Entwcrfnng undUnterzeichnung von Bittschriften genommen,weiß, daß, sobald fünf angesehene Bürger sichüber eine Bittschrift geeiniget haben Und solcheunterzeichnet, daß dann die übrigen keinen An-