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Ich glaube daher daß es sehr nützlich ist, dem Beispieleder Städte, Trier, Cölln, Cleve u. s. w. zu folgen, und sichmit Bittschriften wegen der Verfassung an den König zu wenden.Zn diesen Bittschriften aber nicht den Punkt wegen der Ein-führung der Verfassung stack zu berühren, denn etwas was amKommen ist, das braucht man durch B tten nicht zu beschleuni-ge», sondern blos Wünsche über die Einrichtung derselben zuäußern. Auf diese Weise laßt sich schon eben aus diesen Bitt-schriften, die Farbe bcurtheilen, welche die Kammer der Gcmei,neu annehmen wird. Diejenigen auf welchen sich die öffentlicheMeinung bei der Entwerfung einer Bittschrift feststellt, sind ge-wöhnlich auch diejenigen, auf welchen sie sich bei den Wahlenftsistcllt und man kann wohl drauf wetten, daß derjenige so dieBittschrift für den Baurenstand in der Grafschaft Mack ent,werfen, eben von diesem Baurenstande in die Kammer der Ge-meinen gewählt wird.
tz. i^r.
Wenn wir nun auf diese Weise die Verfassung erreicht ha-ben: was werden die Folgen davon seyn?
Wir wollen die angenehmen wie die unangenehmen aufjäh,len. Es ist gut, daß man sich das eine wie das andere vorher-sagt: man ist dann auf beides gefaßt. Zuerst freuen sich dieMenschen ungemein, bas sie endlich zu einer Verfassung gekom-men, und in dieser Freude nehmen sie sie durch Acclsmsrioiran, und drücken sich die Hände und illuminiren den Abend die Stadt.
Nach dieser Freude kommt nun die Arbeit, die ernste, welchenicht allein das Wort will sondern auch die That. Die Verfas-sung muß sich nun durchkämpfen.
Da noch alles neu ist, und Niemand von dem Negieren miteiner öffentlichen Gesetzgebung große Erfahrungen besitzt, so rennenvon Anfang die Dinge etwas voreinander, und es entsteht aller,Hand Jammer und Noch, zwischen den Ministern und der Kam,mer der Gemeinen. Dieses sind nun die eigentlichenGeburtswchen der Verfassung, durch die sie ein-mal hindurch muß, und an denen in keiner.Weisevorbeizukommrn ist.
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