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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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werden dürfen, weil sonst die Familien, und die Gemeinenund die Grafschaften und die Provinzen sich nicht s,H<lich um den Thron stellen können: wenn man dieses weiß,so weiß man auch daß keine Revolution möglich, dennnirgend ist eine möglich, wo der Eine so klug,nicht allein für sich zu sorgen, sondern auch fürden anderen. Denn das ist die Grundlage alles Familiemi,giments auf Erden, daß der Eine für den an deren sorgtSo lange keine Ständische Vertretung vorhanden, so hat dir-öffentliche Meinung gar kein Organ, durch welches sie sichlngesetzlicher Weise offenbare» kann. Dir Bittschriften welche meiner Anzahl Bürger abgcfaßt und unterschrieben werden, sin»dann das Einzige, wodurch sich eine gemeinsame Meinung off»,baren kann, und sie werden dadurch wichtig, daß man i» ih,nen die öffentliche Meinung sieht, und daß sic uidmsie gedruckt werden, umgekehrt wieder die öffentliche Mki-nung bilden.

Zeder der an der Abfassung einer solchen Bittschrift Thalgenommen, weiß aus Erfahrung daß es nicht leicht ist cineLjahl Menschen zu einer gemeinschaftlichen Meinung zu vetkiili-gen, welches doch nothwcndig ist, wenn eine Bittschrift jaStande kommen soll. Eine Bittschrift die nun wirklich zaStande gekommen ist, trägt nun auch den Karakter des öff«lichen, .da sie sich eben aus einer gemeinschaftlichen Beralhu»-gebildet. Jede Persönlichkeit ist in ihr vernichtet, und man fin-det in ihr nicht mehr die Meinung des Einzelnen. Dchrschließen sich auch nachher andere Meinungen, wieder so leichtan sie an, xben well sie nicht mehr die Meinung eines Ein-zelnen ist, *)

*) Ich habe ausführlicher hierüber in einem Aufsätze: über das Rechtder Bittschriften (I« äeoit äs, ps'utlou,) geredet, so im deut-schen Beobachter abgcdruckt worden, und de» ich, in den Bcilagenaufs neue habe abdrucken lassen. Ich hatte damals gerade einer Ver-sammlung beigcwohnt, wo durch gemeinschaftliche Berathung oon 50Personen, ciuc Bittschrift an den König und ein Schreiben a» de«Staatskanzlcr war zu Stande gekommen, und ich schrieb diesen Alisia?gleich nachher nieder, als der Eindruck den der Gang dieser Verhard-«uugen auf mich gemacht, mir noch ganz gegenwärtig war.