Zurrst wollte rs ihnen nicht rinleuchten, daß bas evangrli,fche Dekenntniß, verfassungsmäßig das Bekenntniß des königli,chcn Hauses sein sollte. Spater scheint man doch cingesrhen zuhaben, daß rin König von Preußen eben so nokhwendig Pro,testant sein muß wie der König von England und der Königvon Dänemark und Schweden, und daß derjenige, König vonPreußen der katholisch würde, und der sein ganzes Haus katho,lisch machte, ecen so den Nerv seines Staats durchschnitt, alsSachsen es gethan. Sachsen war der Mittelpunkt der Refor,mation, und indem sich das regierende Haus von ihr trennteund sich außer sie stellte, verlohr es seine natürliche Ha rung,wodurch es dann zu der falschen Politik verführt worden, die eSam Ende, um die Hälfte seiner Länder gebracht.
Preußen ist protestantisch wegen seiner Geschichte, nicht we,gen seiner Politik. Nach dieser stnd unter den zehn MillionenEinwohner nur sechs Millionen Protestanten und vier MillionenKatholiken.
Die zweite Schwierigkeit fand man bei dem Artikel: Daßdie Gruudeigenthümer die eigentliche Aktionäreder Gesellschaft sind; — Daß diese den Staatbilden. — Man glaubte ncmlich daß dieser ungemein wenigegewesen, etwa nur ein Drittel, und daß zwei Drittel der Be,völkerung zu den Heuerleuten gehörten. Als man später belehrtwurde, daß die Grundeigenthümer die große Mehrzahl bilden,daß jeder dazu gehört, der in der Nolle der Grundsteuer steht,daß jeder in dieser ist, der einen Garten oder ein Haus besitzt,und daß die Familien der Heurrleute, die gar kein Uttbewcgli,chcs Eigenthum besitzen, nur ^ der Nation ausmachen, so scheintman sich auch hiebei beruhigt zu haben. Besonders deswegen,weil jeder unter die Klasse der Aktionärs gehen kann, sobaldrs ihm genehm, da er nur unbewegliches Eigenthum zu crwer,ben braucht, und die Früchte von seinem geistigenKapital in Land und Sand anlegen. Denn die Grund,«igenthümer bilden keine geschlossene Innung, die nur Meisters,söhne in sich aufnchmen.
Eine dritte Schwierigkeit fand man in dem iz. Artikel:daß jedem Verurtheilten io Tage zu seinem Tode