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man für jedt neue Bewegung, so man am Hin,,mrl gefunden, auch wieder ein neues Rädcheneingest.ellt hat.
Viele sind der Meinung: daß in der Verfassungsiirkimdedieses alles ausführlich bestimmt werden müsse, und daß in ihrdie ganze Anordnung der Verwaltung seyn müsse. Dieses istein Jrrthum, der aus Mangel an Kennt uß des Gegenstandesherrührt. Das was von selber kommt, braucht man in derVerfassungsurkunde nicht vorzuschreiben, und diejenigen, die sieentwerfen, müssen nicht allein die Vvrfassungsürkunde kennen,sondern auch alle Folgen und Wirkungen, die ausihr mit einer Art von Naturno thwen d igkc it flies,se n. Dieser Mangel an Kenntniß war besonders bei dem Wür,temberger Vcrfassunasentwurf fühlbar. Dieser bestand blos auskleinen Rädern, ohne allen Zusammenhang und Einheit, d»heute die Stände eins hcreingebracht und morgen die Minist«ein anderes. — Dann enthielt er ferner schon eine MuigiWirklicher Gesetze, und das ganze Regulativ der Kamm«,wodurch er dann endlich zu einem mäßigen Oktavbande ange,wachsen war. *)
Eine Verfassung ist ihrer Natur nach für eine lange Reihevon Jahren, und, je nachdem bas Geschick des Reichs ist, demsie gegeben wird, vielleicht für eine Reihe von Jahrhunderten.Sie muß also nichts enthalten, von dem sich voraussehen läßt,daß es einmal muß geändert werden, weil es der Zeit und denVerhältnissen der Dinge nicht mehr angemessen. — Je kürzerund je klarer und bestimmter sie gefaßt, desto besser ist sie, und d»
Es war ein wahres Glück, baß der Vcrfassungsentwurf in Würtcnl,bcrg nicht angenommen wurde. Wegen der Verworrenheit und Dnu»kelhcit, so i» ihm herrschte, würden alle künftige Vcrathungcn üb«Gesetze blos in Zänkereien bestanden haben; wie die Versassuugsur-knnde eigentlich zu verstehen sei? Die dort herrschende Verwirrungwäre durch die schlechte und verworrene Sprache verewigt worden,aus der sich weder die Stände noch die Minister beim besten Willenwürden haben hcrausrctten können, bis sie sich einmal drüber geei-nigt, die Verfassungsnrkunde abzuschassen, und eine ganz neue z»machen, um so endlich die Quelle des Haders für immer zu verstopfen.