Ausdrücken abqefaßt, wie die Preußische. Folgendes ist ihrwörtlicher Inhalt:
Abstimmung Oestreichs über die Erfüllung des iz.Artikels der Bnudesakte.
Se. kaiserl. Majestät haben durch allerhöchst bero Gesandtschüft am Bundestage in der Sitzung vom 16. Februar demAnträge der großherzogl. mecklenburgischen Höfe das mit ihrenStänden am az. November v. I. abgeschlossene Staatsgesetzunter dir Garantie des Bundes zu stellen, allerhöchst dcro Zurstimmung erthcilt.
Die kaiserl. königl. Gesandtschaft ist nunmehr in den Standgesetzt, auch die damals noch vorbehaltene Erklärung über dieVollziehung des rz. Artikels der Bundesakte abzugeben.
Als zur Zeit der Wiener Kongreßvcrhandlung, und insbe-sondere bei der damaligen Erörterung der Bundesakte, die i>»Laufe der Zeitereignisse und vielfältiger Territorialveränderungbewirkte Auflösung der einzelnen ständischen Verfassungen l»Deutschland in Anregung kam, schon damals haben sich Sc.Majestät der Kaiser über diesen Gegenstand in einer Art er,klart, welche über allerhöchst der» Ansichten keinen ZweifelRaum lassen konnte. Der Artikel iz. der Bunbesakte wareines der Resultate der damaligen Vereinigung der Fürsten undfreien Städte. Er besteht. Er muß demnach -ausgeführt wenden, d. h-, es sollen, cs müssen in allen deutschen StaatenStändische Verfassungen bestehen, und folglich da, wo es derenkerne gibt, eingcführt werben.
In der Natur eines an keinem bestimmten Zeitpunkte ge-bundenen Versprechens liegt, daß dessen Erfüllung sobald und s»gut als möglich statt finde. Die Weisheit der Negierung undihr, von dem Negierten ünzerrrennlichcs Interesse fordern, daßman in einer Angelegenheit von so großem Gewichte nach dem .Besten, was unter den gegebenen Umständen erreichbar ist,strebe. Es unterliegt daher keinem Zweifel, baß die Vorschriftdes iz. Artikels der Dundesakre in allen den Staaten, wolandständische Verfassungen noch nicht eingeführr, oder die früher