Zölle sehr einträglich, und reichten hin große Staatsavgaben mitihnen zu bestreiten. Man sicht dieses aus einem Verzeichniß vonLehnlcuten, so aus dem Zolle vonDüsseldorfManngelder erhielten,wofür sie verpflichtet waren, dem Herzog als ihren Lehnhrrru,zuzuziehen, wenn dieser mit Fehde überzogen wurde.
Unter diesen sind:
Jakob Burggraf zu Nheineck.
Gerhard Graf zu Sepnx,
Gumprechl und Wilhelm Grafen von Neuenahr.
Philipp Graf zu Kazenellenbogen.
Adolph Junggraf zu Nassau.
Heinrich Herr zu Gehmen und Wefelkovrn.
Johann Graf zu Nassau.
Johann Graf zu Hallstein und Schaumburg.
Emrich Graf zu Lemingen, und noch viele andre Grafenund edle Herren»
§. i6
Herzog Wilhelm starb 1403.
Ihm folgte sein Sohn Adolf. Dieser erbte, da das jülichscheHrrzogengeschlccht erloschen, die Herzogkhümer Jülich und GeleLern und die Grafschaft Zütphen. Er führte unglückliche Kriegeund gelangte nicht zum Besitze von Geldern und Zütphen. Nurmit Mühe erhielt er sich im Besitze von Jülich, von dem er denvierten Theil an die mächtigen Herren von Heinsberg abtreten mußte.
Er starb arm und kinderlos 14;/.
§. 17.
Ihm folgte Gerhard, der Sohn seines verstorbenen BrudersWilhelm. Dieser schlug die Gelberer den z. November 1444bei St Hubertus und stiftete zum Andenken dieses Sieges denHubertus Orden.
Im Jahr 1463 erlosch das Geschlecht der Herren von Heins,Lerg im Mannsstamme, und er venungte nun den von seinemVater abgetretenen vierten Theil von Jülich wieder mit demLande. 777 Er verfiel in Blödsinn und starb 147;.