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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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§. 18 -

Ihm folgte fein Sohn Herzog Wilhelm H. Dieser erwarSim Herzogthum Berg die Herrschaft LLwenbcrg, welche nachher.'das Amt Löwenbcrg bildete. Diese bestand aus den Dörfern.Honnef, Dallendorf, Küdinghoven, Neid, Niederkassel und Sieg/lar. -Sie gehörten dem edlen Herrn von Löwenberg, so ihrenHerrensih auf der Löivenburg, dem höchsten Gipfel des Siebenge^birges, hatten,' der seht in Ruinen. Sie bildeten einenkleinen für stch bestehenden Staat, der nun in den größer» Staatdes Herzogthums verschmolzen wurde.

Herzog Wilhelm lößte viele Pfandschafte» ein, und machteauch im Jülichschen bedeutende Erwerbungen, mit denen er seine»Landesbcsitz vermehrte.

Er hatte keine Söhne. Seine einzige Tochter Maria wurde«om Kaiser Maximilian für erbfähig erklärt. Er vermählte siean Johann ältesten Sohn des Herzogs von Cleve.

Er starb r;n und schloß das dritte bergische Grafcngeschlecht.

§- 19.

Die Herzoge von Cleve stammten in grader Linie von denGrafen zu Altena-Mark; welche desselben Ursprungs wie dieersten Grafen von Berg.

Dieser Zweig der in der Mark fortgeblüht, hatte auf dieselbeWeise nqch und nach alle kleine Domänen mit seinen Domäne»vereinigt und endlich auch Cleve durch Erbschaft erworben.

Indem die reiche Erbin von Berg und Jülich ins Haus Clevtheirathete, so kam das Bergische wieder an sein erstes Grafen/geschlccht, und die ganze Ländermasse von Jülich, Cleve, Bergund Mark fand sich unter einem Herzogenhuth vereinigt, unddas Geschlecht war auf dem Wege zum Königsthrone.

Johann Herzog von Cleve starb r;;y. Ihm folgte sei»Sohn Wilhelm, der im Jahr vom Herzoge Karl von Geledcrn mit Bewilligung der gelderschen Stände zum Erbfolger i»Geldern und ZÜtphen war ernannt worden. Doch mußte er diesebeiden Länder 154; an Kaiser Karl den V, wieder abtreten nutz