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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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wahrscheinlich zu Mülheim geschlagen. Graf Wilhelm stachkinderlos izog-

Zhm folgte sein Vetter Graf Adolph VI. dieses Namens,der ebenfalls kinderlos starb, und das zweite Grafengeschiecht^ausdem Hause Limburg schloß.

§. ro.

Ieht erschienen in der Geschichte unseres Landes zuerst Landestände» die überall in Deutschland ursprünglich aus den Schöppen derkarolingischen Grafschaft hcrvorgegangen sind. Alle Spuren vondem Einflüsse so sie früher auf die Verwaltung des Landes geübtsind verlohrcn gegangen, denn noch waren keine Geschichtschreibervorhanden, und alle Nachrichten, so aus dieser Zeit auf uns qe»kommen sind, beruhen fast einzig auf Urkunden. Ueber alle Ver»Handlungen, die kein Gegenstand von Urkunden waren, schweigtdaher die Geschichte.

Der Fall wo die Schöppen der berqischen Grafschaft zuerstin urkundlicher Weife erscheinen, ist aus dem Jahr izrc>.

Graf Adolf VI. hatte wie schon gemeldet keine Kinder. Erwünschte daß die Erbfolge auf seine Schwester Margaretha über/gehe, so den Grafen Otto IV. von Ravensberg gehcirathrt. Daschon einmal die Erbfolge auf die weibliche Linie übcrgegangrirwar, (mirIrmgard Gräfin von dem Berge) so war die Sachebereits durchs Herkommen entschieden. Da indeß mancherlei An»spräche zu befürchten, und die Grafschaft der Gefahr ausgesehtwurde, endlich gelheilt zu werden dem Verderblichsten waseinem Laude begegne» kann, viel verderblicher als Wechsel derDynastie so urkundete der Graf mit dem Nakhe seinerFreunde, Männer, Dicnstmänner, Durgmänner,Ritter und Knappen, daß die Grafschaft ungethcilt und zuewigen Tagen ungespliffcn beisammen bleiben sollte und auf dieGräfin Margaretha von dem Berge vcrheirathete Gräfin von Rasvensbcrg und Here» ihre rechtmäßige Erben kommen.

Die Gräfin starb indeß vor ihrem Bruder und hintrrließ eineeinzige Tochter Margaretha Gräfin von Ravensberg, welche anGerhard ältesten Sohn des Herzogs von Jülich vcrhnrathet war-Und so begann denn das dritte Graftngeschlechr von Berge.