Berge, welche mit Heinrich dem ältesten Sohne des Herzogsvon Limburg vermählt war.
Irmgard Erbtochter von Berg, war der letzte Sprößling autdem Hause der Grafen von Berge, so auf der Neuenbucg herrsch,ten. Doch blüthe das Geschlecht noch in den Grafen von Alzen»und in den Sühnen des Grafen von Isenburg.
Mit ihr schloß sich das erste Grafrngeschlecht von dem Berge.Das in seinem Wappen einen gezahnten Balken führte, so wiedas alte Geschlecht deren von dem Bodelenberge, genannt Kes,ftl, was auch jetzt dem Erlöschen nahe ist.
§. 8 .
Aus der Ehe von Heinrich von Limburg und Irmgard vonBerg waren zwei Söhne hervorgegangcn, Adolph und Walram.Adolph der ältere Sohn folgte seiner Mutter in der GrafschaftBerg, Walram der jüngere Sohn seinem Vater im HerzogthumLimburg. Dieser Graf Adolph IV. war der erste Graf aus demlimburgischen Hause. Von dieser Zeit an war das belgische Wap,pen, der rothe limburgcr Löwe im goldenen Felde.
Seine Gemahlin war Margaretha von Hochstaden; eine klugeFrau, die schon bei Lebzeiten ihres Mannes theil an der Verwal,tung nahm, und nach seinem Tode (1257) sie mit ihrem ältestenSohne Adolf V. gemeinschaftlich fortführte.
In diese Periode fällt eine merkwürdige Urkunde von KönizWilhelm, von, Jahr 1148 in welcher er der Grafschaft von demBerge ihre alte Rechte und Gewohnheiten zusichert, und sie sogegen das Eindringen des römischen Rechts sicherte, das damalsin Deutschland überall um sich griff.
Die Urkunde ist zu Kaiserswerth ausgestellt, als der Könizgrade in der Grafschaft anwesend. Diese alten Rechten und Ge,«oohnheiten wurden im fünfzehnten Jahrhundert unter dem Na,men, der belgischen Landes,Ordnung gesammelt; und bestandendurch vier Jahrhunderte bis igio wo sie dem Ooäe Napoläoaweichen mußten. Der wahrscheinlich keine vier Jahrhundertebesteht.
Graf Adolph V. rrtheilte dem Dorfe Düsseldorf Stadtgerech,