283
Zugabe I.
der böse Hauptumstand, auf den alles ankam,endlich den Mitteln des sehr sorgsamen Arztesweichen würde.
Er hörte mehrere geistliche Lieder aus Kloprstock: — verlangte ausdrücklich das i. aus demz. Buch: Die tägliche Buße. Alle dieseLieder hörte er mit inniger Theilnahme, sagte sieWort für Wort mit.
Gegen Abend ward alles viel schlimmer. DasErbrechen stellte sich wieder mit Heftigkeit ein.Er sagte an Mama: „Es ist kein Spaß mitmir, wir müssen mis ans alles gefaßt ma-chen." Bald darauf an Mama: „Mir ist so ban-ge." Mama: „Wie kannst du bange seyn? Wo:vor?"— „Ach die Gerichte Gottes sind furcht-bar." Mama: „Wie können sie dir furchtbar seyn?Du hast ihn ja immer von ganzem Herzen ge-sucht, und dein ganzes Vertrauen aufChristi Ver-dienste gesetzt." Err „Das wohl. Aber Gotthat mir so viel Gnade erzeigt , und ich bin sountreu gewesen. Du weißt nicht, welch ein gros-ser Sünder ich bin." Spater, nachdem er die heil.Sakramente empfangen, zeigte er gar keine Unruhe.— Den Arzt fragte er: „Wird es das Miserere,was ich habe?" Dieser wich aus.— Spater dem