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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
Entstehung
Seite
268
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Von der Liebe.

lichen Lichte mit so grosser Treue folgte, woltedaß wir aus reiner Liebe zum Guten das Gutethäten.

§.g. Aber reine Liebe zum Guten gibt unsnur die Liebe zu Gott und Seine Gnade. Nurdurch diese vermögen wir das reine Opfer umsers Willens zu bringen. Und dieses Opfer istnicht ohne Leiden!

49. Nicht nur in unfern guten Handlungenund in Unterlassungen der bösen bringen wirGott wohlgefällige Opfer; sondern auch in Er-gebung unsers Willens in Seinen Willen, wennEr uns mit Leiden heimfucht; und Er sendet denGenügen Leiden, weil Leiden die Schule derTugend und der Liebe sind. Wenn ein heidni-scher Weltweise sagt: „Siehe, ein Paar welches„Gottes würdig ist, ein standhafter Mann der„mit dem Unglücke verbunden ist" (k); so sagtder demütige Christ: „Wir freuen uns in Trüb-„salen, weil wir wissen, daß Trübsal Geduld,,wirket, die Geduld aber Bewährung, die Be-währung Hosnung, Hofnung aber läßt nicht zu

Seneca äekroviäenNL

(b) Lcco par vsc, äiAuum - vir torlis cum rriAls kor-tuiur eoruxosilus.