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Von der Liebe.
der Leiden die Er für uns übernahm, erfüllet,durchdringt, erschüttert, entflammt eine solcheSeele mit heiliger Dankbarkeit! Sie möchteSeine Liebe gern noch viel lebendiger empfinden,Ihm ihre Gegenliebe vollkommner bezeugen, ver-gelten, sie möchte alle Menschen mir der Liebezu Gott entflammen können, und ,,sie bitten an„Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott,„denn Er hat Den Der von keiner Sünde wußte,„für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir wür--^°2^°'„den die Gerechtigkeit die vor Gott gilt." Imtiefen Gefühl ihres natürlichen Elends, und derWürde zu welcher sie durch die ErbarmungenGottes in Seinem Sohne, höher als von wan-nen Adam gefallen war, erhoben werden soll,beklagt sie nur daß sie so oft solcher Erbarmun-gen uneingcdcnk bleibt! Daß sie nicht immermit „den Engeln am Thron, deren Zahl viel„tausendmal Tausend ist", rufen könne: „Das„Lamm das erwürgt ward ist würdig zu nehmen„Kraft, und Reichthum, und Weisheit, und„Stärke, und Ehre, und Preis und Lob!" Daßsie nicht sich vereinigen könne „mit allen Geschö-pfen im Himmel und auf Erden, und unter der„Erd' und im Meer, und mit allem was in ih-„nen ist, zu sagen zu Dem Der auf dem Throne