Von der Liebe.
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Der ihr das Leben des Lebens, die Liebe gibt,Der sie erhöhet, ich möchte sagen sie vergöttli-chet, um Sich in sie zu ergicffcn, sie ganz zudurchdringen, sie auf ewig mit Sich zu ver-einigen
17. Aber, ach, wie klein ist die Zahl derSeelen, welche sich ganz von dieser heiligen Flam-me durchglühen lassen!
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lg. Gottes Erbarmungen sind unendlich. Erwirbt um die Seele wie der Jüngling um dieJungfrau! Ohne Liebe zu Ihm wird keine SeinAntlitz schauen, aber Er verstößt auch die nichtin denen Er, wenn auch nur glimmende, Liebefindet. Die Liebe ist so heilig, so göttlich, daßauch ein Funke von ihr, den Gottes Gnade inein Herz fallen läßt, wenn es ihn bis an denTod mit Treue bewahrt, (eine Treue die sichdurch aufrichtiges Streben Gott wohlzugefallen,daher durch Beobachtung Seiner Gebote bewährt)die Seele heiliget, und sic mit dem ernstenWunsche beseelt, daß ihre Liebe immer treuer,immer fruchtbarer an guten Werken, immer herz-licher , immer glühender werden möge. DerErnst dieses Wunsches wird durch den Grad derLiebe bestimmt.
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