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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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235
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Von der Liebe.

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Feind Gottes und des Menschen,der da um-hcrgehet wie ein brüllender Löwe, und suchetwelchen er verschlinge", er, vor dem der Sohn d»k ^n.Gottes den Petrus warnte, dieser trachtet From-me die gegen ihre Schwäche auf ihrer Hut sind,dadurch zu tauschen, daß er ihnen gute Gedan-ken und Entschlüsse als Regungen der Eigenliebeverdächtig zu machen, und sie zu Schritten zuverleiten sucht, welche an sich unrecht, und ih-rer natürlichen Gemütsart zuwider sind. Wiesoll der Christ diesen so verschiednen Fallstrickenentgehen? Wie anders als durch immer erneue-ren Dorsaz den Willen Gottes zu thun, unddurch Gebet!Lehre mich thun nach DeinemWohlgefallen, denn Du bist mein Gott, Deinguter Geist führe mich auf ebener Bahn!"

52. Solange derÄZunsch, den Willen Got-tes zu thun, die Seele des geistigen Lebens imChristen bleibt, und ihn das Gefühl des eignenUnvermögens nicht verläßt, können keine Feindeseines Heils, weder die Welt, noch der Teufel,noch das natürliche Verderben seines Herzens,ihm gefährlich werden. Das Mißtrauen in sichselbst ist sein Schild, das Vertrauen in seinenGott ist sein Schwert.- Dieser Rüstung vermagkein Feind zu widerstehn. Straucheln wird er