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Von der Liebe.
sagen: „Ich lasse Dich nicht ehe Du mich seg-xMi° 26. „nest!" So werden wir gewiß nicht ungeseg-net bleiben!"
11. Es wird nicht an Zerstreuungen allerArt fehlen. Die geringfügigsten Vorstellungenaus dem gemeinen Leben, werden manchmal wieeine Staubwolke uns umgeben. Döse Gedan-ken werden aufsteigen. Dann müssen wir denStaub nicht durch heftige Bewegungen des Gei-stes, die ihn nur noch mehr erregen würden,vertreiben wollen; sondern, wenn wir ihn ge-wahr werden, in vertrauendem Hinblick auf Gottuns ruhig halten, so wird er sich legen; und diebösen Gedanken müssen wir mit Abscheu von unsabweisen, ohne uns von ihnen schrecken zu las-sen, denn wenn wir sie verabscheuen, schadensie uns nicht. Das Opfer Abrahams war Gottdarum nicht minder wohlgefällig, daß loses Ge-Vögel darauf hinabfuhr, denn er scheuchte es.Und solten wir auch, im Kampfe wider eitle Zer-streuungen, nicht zur klaren Betrachtung gelan-gen, so würde die Treue mit welcher wir unsjener zu erwehren streben, Gott wohl nicht min-der als eine ungestörte Betrachtung gefallen,oder als eine die Seel' erquickende Beherzigung.