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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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191
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Von der Liebe. 191

wortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man,,den Kindern ihr Brod nehme und werfe es fürdie Hündlein. Sie sprach: Ja HErr, aberdoch essen die Hündlein von den Brosamlein,

die von ihrer Herren Tische fallen! Da ant-wortete Jesus zu ihr: O Weib, dein Glaubeist groß! Dir geschehe wie du willst. UndxE^-og.von der Stund' an ward ihre Tochter gesund." vii,24

90. Ueber drey Jahr hatte unser HeilandSeine Jünger durch Wort und durch Beyspielunterrichtet, hatte sie beten gelehrt, hakte siedas nach Ihm benannte Gebet des HErrn ge-lehrt; aber erst am lezten Abende Seines nochsterblichen Lebens, an jenem Abende an welchemsich die Quelle des Heilsin Worten des ewigenLebens" so voll ergoß, sprach Er zu ihnen : 2oh.vi.6s.Amen, Amen Ich sage euch, um was ihr denVater bitten werdet in Meinem Namen, daswird Er euch geben. Bisher habt ihr nichtgebeten in Meinem Namen. Bittet, so wer-det ihr nehmen, daß eure Freude vollkommensey." Er hatte zwar schon früher zu ihnen -3,-4.gesagt:Wo zween unter euch eins werden aufErden , worum es seyn mag das sie bitten wer-dcn, das soll.ihnen widerfahren, von Meinem>,Vater Der in den Himmeln ist; denn wo zween