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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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170 Von der Liebe.

„wird nach zwecn Tagen uns lebendig machen;„Er wird uns am dritten Tage aufcichtcn, daß„wir vor Seinem Angesichte leben werden. Er-„kenncn werden wir alsdann den HErrn, und„fonfahren Ihn zu erkennen. Sein Aufgang„bereitet sich wie die Morgenröthe, Er wird„kommen zu uns wie ein zeitiger Regen, wie„ein Spatregen, der das Land feuchtet. Was„soll Ich dir thun, 0 Ephraim? Was soll Ich,„0 Juda, dir thun? Eure Frömmigkeit ist wie„eine Morgcnwolkc, wie früher, bald hinschwin-Os»vi,i.- 4 .„dendcr Thau! .... Ephraim ist wie eine„verlockte Taube, die sich nicht zurecht findenOs«vn. --.„kann! .... Bekehre dich, Israel, zu dem. „HErrn, deinem Gott, denn du bist gefallen„wegen deiner Missethat. Bringet Worte mit„euch, und bekehret euch zum HErrn, und fpre-„chet: Vergib uns alle Sünde, und thu uns„wohl, so wollen wir opfern die Farrcn unsrer„Lippen." Dieser kräftige und kühne morgen-ländische Ausdruck bedarf ja wohl kaum der Er-läuterung, daß ein aus der Tiefe des Herzens inWorte sich crgiesscndcs Gefühl der Busse, dasOpfer sey an welchem Gott Gefallen hat, einOpfer welches durch das sichtbare Brandopfcrder Farrcn nur symbolisch angedcutct wird.Bald nach dieser Stelle lesen wir folgende rüh-