Von der Liebe.
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10. Zn Seinem heiligen Worte legt Gottuns den Himmel und die Hölle vor, ewigenTod und ewiges Leben. Er nimmt unsre Furchtund unsre Hofnung in Anspruch. Er drohet undlockt. Seine Liebe ist es welche zu unserm Heil'uns drohet und uns lockt.
11. In ihrem versunknen Zustande, überden Gott die Menschen durch Sein Wort belehrt,und ihnen Rettung aus demselben anbietet, sindsie, deren ursprüngliche Bestimmung ewiges Le-ben war, solche Knechte der Sinnlichkeit gewor-den, kleben so an der Gegenwart, daß selbst dieVerheissung seliger Zukunft nur wenige aus demSündenschlafe der sie gefangen halt erweckenwürde, wenn nicht heilsame Furcht sie aufschreckte.
SprkASÄ. *2. „Die Furcht des HErrn ist der Weis-
Eir°-h/.'i 6 , „heit Anfang." Zur Busse wirket sie gewöhn-lich früher als die Hofnung. Und mit Recht.Denn che der Mensch Busse gethan, ist er desewigen Todes schuldig; hoffen darf er erst, wenner sich von Herzen zu Gott bekehret hat, undihm seine Sünden vergeben worden. Dann aberdarf er nicht allein, dann soll er auch hof-fen; die mit der linken Hand sich auf den Glau-ben stützende, mit der rechten die Lieb' um-