Don der Liebe.
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2. Denn, wie ist es möglich zu glauben anden Vater, Der aus Liebe zu uns Seinen Ein-gcborncn Sohn für uns dahin gab; an den Sohn, 2oh.ni.i6.Der aus Liebe zu uns Mensch ward und für unsam Kreuze starb; an den Heiligen Geist, -durchDen die Liebe zu Gott sich in die Herzen derGläubigen, denen Er gegeben wird, ergeußt; v-ohne zu glauben daß wir Gott lieben solle»?
z. Wofern würklich ein Mensch diese gegeneinander in Widerspruch stehenden Behauptun-gen in seinem Glauben vereinigen will, so istsein Glaube eitel, wenn er auch als Märtyrerdafür stürbe.
4. Es sey genug dieser so wahnsinnigen undfrevlenden Behauptung, als eines seltnen Un-geheuers erwähnt zu haben, welches in seinerwahren Gestalt nur Ekel und Abscheu erregenkann, obschon die Zahl derjenigen nicht klein ist,welche mehr Werth auf sogenannte gute Werk«und auf den historischen Glauben zu legen schei-nen, als auf die Liebe, ohne welche der Glaubeund die Werke todt sind.
5. Es gibt aber eine andre Gefahr, welchevorzüglich den weichen und empfindsamen Seelen