Von der Liebe.
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ig« Die Welt hat für diese Tugend keinenSinn, daher überhaupt für keine ächte Tugend,denn ohne Demut hat keine Tugend Werthvor' Gott. Nur der welcher der Gnade Gottesalles Gute zuschreibt, was er denket, redet undthut, denket, redet und thut auf eine Gottwohlgefällige Weise. Wer aber in dem was erdenket, redet und thut, um den Beyfatt derMenschen buhlt, ,,der hat seinen Lohn dahin!"
19. So auch wer nicht um Gottes willen,sondern nur des eignen, seinem Selbstgefühlschmeichelnden Beyfalls wegen, gut handelt,wird diesen zeitlichen Trost empfahen, ,,er hat,,aber seinen Lohn dahin!"
20. „Ich bin der allmächtige Gott", sprachder HErr zu Abraham, „wandle vor Mir, und
xvu."!'. „fty vollkommen!"
21. Nur in dieser Richtung des Herzensauf Gott, können wir Ihm Wohlgefallen, nurin diesem Wandel vor Ihm sicher gehen durchdie Zeit, über den dunklen Strom des Todes,hin zu Ihm.
22. In seligem Gefühle singt David: „Und